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Prävention und Kindeswohl

Prävention und Kindeswohl

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit. Sie müssen vor Gewalt und sexuellen Übergriffen geschützt werden. Diese Schutzrechte gelten überall dort, wo junge Menschen sich aufhalten ‒ also auch an Orten Kultureller Bildung. Es ist wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und wirksame Schutzmechanismen umzusetzen.

Kinder werfen Hüte in die Luft.

Sensibilisieren und Aufklären

Mit Fortbildungsangeboten, Arbeitshilfen und externen Expert*innen wird das Bewusstsein für die Bedeutung von Prävention gestärkt und Fachkräfte sowie Ehrenamtliche für den Umgang mit Grenzverletzungen und Gewalt geschult.

Kinder und Jugendliche einbeziehen

Kinder und Jugendliche müssen als Expert*innen ihrer eigenen Lebenswelt die Möglichkeit erhalten, ihre Sorgen und Ängste zu äußern, problematische Orte zu identifizieren sowie ihre Wünsche und Vorschläge für Veränderungen einzubringen.

Sichere Orte Kultureller Bildung

Mit Schutzkonzepten und der Reflexion von Nähe, Distanz und Abhängigkeitsverhältnissen können sichere Umgebungen in der Kulturellen Bildung geschaffen werden, die frei von Gewalt und Grenzverletzungen sind.

Programm „Start2Act“

Wir ermöglichen Trägern und Vereinen der Kulturellen Bildung Präventionsprojekte durchzuführen, bieten Fortbildungen an und zeigen Handlungsmöglichkeiten für Kinderschutz auf.

Fachbeitrag

A participatory approach to risk and potential analysis? A practical example from a national association

A youth organisation is setting an example by using a participatory risk and potential analysis to launch a process on safeguarding policy at national level through the ‘Start2Act’ project.
Fachbeitrag

Risiko- und Potenzialanalyse partizipativ? – Praxisbeispiel eines Bundesverbandes

Ein Jugendverband zeigt beispielhaft, wie er mittels einer partizipativen Risiko- und Potenzialanalyse einen Schutzprozess auf Bundesebene über das Förderprogramm „Start2Act“ auf den Weg bringt.
Interview

Creating closeness and defining boundaries – tips for cultural education

Closeness, physicality and creative freedom are an integral part of cultural education practice. Kimberley Alder believes that they are both a blessing and a curse when it comes to preventing sexualised violence. In the interview below, she explains
Interview

Nähe gestalten und Grenzen definieren: Tipps für die Kulturelle Bildung

Nähe, Körperlichkeit und kreative Freiheit gehören zur Praxis Kultureller Bildung. In der Prävention sexualisierter Gewalt sind sie Fluch und Segen zugleich, meint Kimberly Alder. Im Interview erklärt sie, worauf Fachkräfte achten können.
Fachbeitrag

Digital aspects of participation in prevention projects and processes within cultural education

Digital spaces have long since become an integral part of young people’s lives. How can prevention be incorporated into cultural education to protect young people in these spaces without resorting to alarmism or blind enthusiasm?
Fachbeitrag

Digitale Aspekte der Partizipation in Präventionsprojekten und -prozessen in der Kulturellen Bildung

Digitale Räume sind längst Teil jugendlicher Lebenswelten. Wie können Kulturelle Bildung und Prävention zum Schutz junger Menschen in diesen Räumen zusammengedacht werden, ohne in Alarmismus zu verfallen?