Kulturelle Bildung und ästhetische Praxis sind – in Forschung, Lehre und Praxis – unmittelbar in gesellschaftliche Kontexte eingebunden. Sie werden damit sowohl in unmittelbaren Interaktionen als auch in den organisationalen und institutionellen Kontexten des professionellen Handelns sehr konkret mit den vielfältigen Krisen unserer Zeit konfrontiert.
Welche Implikationen und Grenzen haben Leitkonzepte Kultureller Bildung für eine aktive Positionierung gegen Diskriminierung, Polarisierung und Radikalisierung, fragt die Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung? Worin zeigen sich Handlungsverantwortung und Gestaltungspotenziale Kultureller Bildung als Akteur in kulturellen und sozialen Transformationen? Wie radikal, widerständig und streitbar wollen und sollten wir also in unserer künstlerischen, bildenden, ästhetischen und sozialen Forschung, Lehre und Praxis sein?
Die Tagung besteht aus ganz unterschiedlichen Formaten und lädt so zum Diskurs ein, in Vorträgen und Keynotes, World Café, parallelen Panel und Diskussionsrunden. Unter anderem mit Panel zu den Themen „Wehrhafte Demokratie? Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“ oder etwa „Von der Kritik zur Transformation? Musikalische Praxis und ihre sozialen Dimensionen“.
Die Tagung führt Perspektiven aus unterschiedlichen Handlungsfeldern Kultureller Bildung zusammen: der Kulturarbeit, der Sozialen Arbeit, der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit, der Gesundheit, der Sozio- und Alltagskultur.
| Datum | 18. – 19. September 2025 |
|---|---|
| Uhrzeit | ab 10.30 Uhr |
| Veranstalter | Die 16. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung wird von der Medical School Hamburg ausgerichtet. Unterstützt wird sie vom IU Research Center Kulturelle Bildung und Digitalität als Träger der Geschäftsstelle des Netzwerks. |
| Ort | MSH Hamburg – Campus Arts and Social Change Hamburg-Harburg |
| Preis | 70,00 Euro; ermäßigt 50,00 Euro |
| Anmeldefrist | 15. August 2025 |
| Weitere Informationen |