Wie kann Politik junge Menschen in ihrer gesamten Lebenswirklichkeit in den Blick nehmen – und wie kann Kulturelle Bildung dazu beitragen, Jugend-, Kultur-, Außen-, und Bildungspolitik stärker zusammenzudenken?
Beim internationalen Roundtable unter dem Titel „One Youth − Many Policies. Culture and Arts Education as a bridge Across Policy Sectors“ – als öffentlicher Teil einer nicht-öffentlichen trilateralen Fachwerkstatt (Link zum Call) – kommen Perspektiven aus Deutschland, Finnland und Slowenien zusammen und werden mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und europäischen Netzwerken diskutiert.
Ziel ist es, diese Perspektiven zusammenzubringen und in einen gemeinsamen Kommentar zum UNESCO-Rahmenwerk einfließen zu lassen, der wiederum im besten Falle zu einer gelungenen Umsetzung des Referenzrahmens in den jeweiligen Ländern beitragen kann.
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English:
The international Roundtable brings together representatives from politics, public administration, civil society, research and European networks to discuss how the interests and perspectives of young people can be addressed more effectively across policy sectors – and what role culture and arts education can play in this context.
Taking the UNESCO Framework for Culture and Arts Education as a starting point, the Roundtable will connect perspectives from youth, cultural, education and international policy and provide space for exchange between German and European stakeholders.
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Für wen ist der Roundtable?
Eingeladen sind Fachkräfte und Entscheidungsträger*innen aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft an den Schnittstellen von Jugend-, Kultur-, Bildungs-, und internationaler Politik.
Eingeladen sind insbesondere Personen, die an der Gestaltung, Umsetzung oder fachpolitischen Begleitung von Strategien und Programmen für junge Menschen und Kultureller Bildung beteiligt sind und entsprechende Diskurse in ihren Organisationen und Netzwerken weitertragen können.
Über das UNESCO Rahmenwerk – und das, was fehlt
Das 2024 verabschiedete UNESCO-Rahmenwerk für künstlerische und kulturelle Bildung verbindet Kultur, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe in einem gemeinsamen internationalen Referenzrahmen.
Was fehlt, ist die Berücksichtigung unterschiedlicher Politikfelder, die durch geeignete Rahmensetzungen dazu beitragen, dass junge Menschen Selbstwirksamkeitserfahrungen mittels Kultureller Bildung machen können. Damit der Referenzrahmen der UNESCO aber politische Wirkung entfalten kann, muss ergänzend betrachtet werden, wie die unterschiedlichen Politikfelder die Lebenslagen junger Menschen prägen und welche verbindende Rolle Kulturelle Bildung dabei spielen kann.
Gemeinsam mit Kolleg*innen aus Finnland (ACCF Finland) und Slowenien (Pionirski Dom) entwickelt die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) daher Positionen zum UNESCO-Rahmenwerk für künstlerische und kulturelle Bildung, welches 2024 auf der 3. Weltkonferenz zu kultureller und künstlerischer Bildung in Abu Dhabi verabschiedet worden ist, und bringen sie in den Dialog mit Politik und europäischen Netzwerken ein.
| Datum | 24. November 2026 |
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| Uhrzeit | 13.30 bis 19.00 Uhr |
| Veranstalter | Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) |
| Ort | Pfefferwerk, Schönhauser Allee 176, Berlin Prenzlauer-Berg |
| Anmeldefrist | 28. September 2026 |
| Weitere Informationen |
Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden. This event is held in english. |