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Termin

2. Ulmer Kongress Sozialraumorientierung

Die Stadt Ulm lädt am 26. und 27. März 2020 zum zweiten Ulmer Kongress Sozialraumorientierung ein.

In dessen Mittelpunkt steht der Blick der Sozialen Arbeit auf den RAUM und sein Einfluss bei der Gestaltung von Bedingungen für einen gelingenden Alltag der Bürger*innen. Durch die individualisierte Perspektive der Fachkräfte besteht die Gefahr, dass sich die Bemühungen der Akteure einseitig auf die Arbeit mit der jeweiligen Zielgruppe richten und die aktive Gestaltung des RAUMES in den Hintergrund gerät. Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte der Kommunen und freien Träger, die mit der Entwicklung von Konzepten sowie deren Umsetzung in den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung, Betreuung und Erziehung und kultureller Teilhabe zu tun haben. Es wollen die bisherigen Erfahrungen mit dem Konzept der Sozialraumorientierung und Quartiersentwicklung in den Blick genommen und dessen Potentiale für eine raumbezogene Soziale Arbeit erörtert werden.

Nachdem beim ersten Kongress die Jugendhilfe im Vordergrund stand, ist dieses Mal verstärkt Eingliederungshilfe im Fokus. Zudem wird in den Foren der Bezug zu weiteren Akteuren im Raum, den Kindertagesstätten, den Schulen und den Engagierten im Bereich der kulturellen Teilhabe hergestellt. In der letzten Zeit ist das Quartier in den besonderen Fokus von Politik, Verbänden und Zivilgesellschaft gerückt. In Ulm wird die Stadtentwicklung in den Quartieren zunehmend verzahnt mit der Tätigkeit der Sozialen Dienste und der Gestaltung des Nahraumes über Kindertagesstätten, Schulen und Kulturträger.

Referent*innen sind:

  • Prof. Dr. Stefan Bestmann, Studiengangsleitung Soziale Arbeit (BA) Fernstudium, IUBH Internationale Hochschule, Europäisches Institut für Sozialforschung, Berlin
  • Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm
  • Karl Philipp Engelland begleitet als Kulturagent seit 2015 die kulturelle Schulentwicklung an fünf Schulen in Ulm im Rahmen ihrer Teilnahme an „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“, einem Projekt der Landesvereinigung kulturelle Jugendarbeit (LKJ) Baden-Württemberg e. V. in 10 Kommunen des Landes
  • Prof. Dr. Oliver Fehren, Professor für Theorie und Praxis Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Gemeinwesenarbeit, Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Prof. Dr. Frank Früchtel, Dipl. Sozialarbeiter und Dipl. Soziologe, Dekan des Fachbereichs Sozial- und Bildungswissenschaften der Fachhochschule Potsdam
  • Uwe Hellwig, Wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. für die Themen Sozialplanung und Sozialberichterstattung, Wohnen und demografischer / sozialer Wandel
  • Kerstin Hübner, Erziehungs- und Theaterwissenschaftlerin, Bereichsleiterin „Kooperationen und Bildungslandschaften“ bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.
  • Andreas Krämer, Team Leitung Abteilung Soziales der Stadt Ulm
  • Benjamin Lachat, Dezernent für Jugend, Familie, Soziales, Pflege, Arbeit und Beschäftigung des Städtetages Baden-Württemberg
  • Manne Lucha MdL, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg
  • Iris Mann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Soziales der Stadt Ulm
  • Ina Mohr, Friedens- und Konfliktforscherin (MA), Fachberatung Quartiersentwicklung, Städtetag Baden-Württemberg
  • Christof Schaefers, Geschäftsführer der Schottener Soziale Dienste gGmbH, Schotten
  • Anita Schlesak, Redakteurin, SWR, Studio Ulm
  • Kristin Schwarz, Verbandsdirektorin des Kommunalverbands für Jugend und Soziales, Baden Württemberg
  • Dr. phil. Tanja Steinberger, Dozentin an der Fachakademie für Sozialpädagogik des Deutschordensschwestern-Provinzialates Passau und an der Ostbayerisch Technischen Hochschule (OTH) Regensburg im Studiengang Soziale Arbeit
  • Angelika Streich, Diplom- und Sozialpädagogin, 30-jährige Tätigkeit als wissenschaftliche Angestellte des Institutes für Stadtteilentwicklung, sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) der Universität Duisburg-Essen, selbstständige Trainerin für Kommunen und freie Träger, Bottrop
  • Dr. Jürgen Strohmaier, Sozialwissenschaftler, Referatsleiter beim Kommunalverband für Jugend und Soziales, Landesjugendamt, Baden-Württemberg
  • Tim von Winning, Bürgermeister für Stadtentwicklung, Bau und Umwelt der Stadt Ulm
  • Manuela Wettels, Abteilung Soziales, Fachkoordination SGB IX / SGB XII und Fachplanung Behindertenhilfe, der Stadt Ulm
  • Antje Zeiger, Stabsstelle Inklusion und Projektleitung der Schottener Soziale Dienste gGmbH

Datum

26.03.20 – 27.03.20

Art der Veranstaltung

Tagung

Veranstalter

Stadt Ulm

Ort

  • Stadthaus Ulm
  • Münsterplatz 50
  • 89073
  • Ulm

Kosten

Die Kongressgebühr (inkl. Verpflegung und Raum- und Technikkosten) beträgt für den 26. März 80,00 Euro, für den 27. März 60,00 Euro. Für beide Tage 120,00 Euro.

Anmeldefrist

15. Februar 2020

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Programmflyer

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Gefördert durch

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.