Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



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/// Basisworkshops zu den Themen Diversität und Habitus

12.07.2017–25.07.2017 - Berlin

Die vierstündigen Formate sind kostenfrei und werden jeweils zwei Mal im Juli angeboten.

Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung unternimmt seit 2016 eine diversitätsorientierte Weiterentwicklung, um die Vielfalt der Berliner Kulturellen Bildungsszene ebenfalls in seiner Förderpraxis widerzuspiegeln. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungsangebote zum Thema. Die vierstündigen Formate sind kostenfrei und werden jeweils zwei Mal angeboten.

I. Basis-Workshop: Diversität

  • Mittwoch, 12. Juli 2017, 15:30–19:30 Uhr
  • Dienstag, 18. Juli 2017, 15:30–19:30 Uhr

mit Tupoka Ogette und Stephen Lawson

Der Workshop widmet sich den Grundsätzen von Diversität. Welche Diskriminierungsformen gibt es und warum ist eine diskriminierungskritische Haltung so essentiell für Projektleitende in der täglichen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen? Der Fokus des Workshops wird auf der Diskriminierungsform Rassismus liegen. Während und auch nach dem Workshop wird es möglich sein, einen Transfer zu allen anderen Diskriminierungsformen herzustellen. Auch dem Thema Intersektionalität soll sich gewidmet werden. Ein Fokus des Workshops wird zudem die Macht der Sprache sein. Was „darf“ man denn noch sagen? Und was möchte ich sagen? Ganz ohne Sprachpolizei werden verschiedene Herangehensmöglichkeiten für das wertschätzende und diskriminierungsfreie Sprechen beleuchtet, vor allem im Kontext der Kinder- und Jugendarbeit. Welche Folgen haben darüber hinaus Vorurteile im Kontext von Rassismus und anderen Diskriminierungsformen konkret für Kinder und Jugendliche? Und wo liegen die Verantwortlichkeiten, wenn Projektemacher*innen ein vielfaltsbejahendes und diskriminierungsarmes Umfeld kreieren wollen?

II. „Augenhöhe – aber wie?“ – Habitus in der Jugendarbeit

  • Montag, 17. Juli 2017, 15:30–19:30 Uhr
  • Dienstag, 25. Juli 2017, 15:30–19:30 Uhr

mit Yasmina Bellounar und Gerasimos Bekas

Viele Projekte der Kulturellen Bildung werden für Kinder und Jugendliche konzipiert, die als sozio-ökonomisch benachteiligt gelten. Die angestrebte Begegnung auf Augenhöhe kann dabei durch die verschiedenen gesellschaftlichen Kontexte aller Beteiligten erschwert werden. In welcher Position befinde ich mich als Leitende gegenüber den Teilnehmenden? Welche Interessen von Kindern und Jugendlichen können aufgrund meines Kultur- und Bildungsverständnisses berücksichtigt werden, und für welche muss ich mich öffnen? Der Workshop stellt die Rolle der Projektleitenden, von der Projektidee bis zu ihrer Umsetzung, in den Fokus und thematisiert Machtverhältnisse, die sich auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auswirken können. Dabei werden auf der Grundlage der Habitus-Reflexion Handlungsmöglichkeiten und Wege für einen verantwortungsvollen Umgang mit unterschiedlichen Interessen und Erfahrungen der Beteiligten beleuchtet. 

Ort

Podewil, Klosterstraße 68, 10179 Berlin.

Anmeldung

Die Teilnehmendenanzahl ist begrenzt, Anmeldung mit Angabe von Workshop und Wunschtermin per E-Mail an:

Sarah Schaaf
s.schaaf(at)kulturprojekte.berlin

Weitere Informationen

Projektfonds Kulturelle Bildung

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