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Publikation

Was bleibt nach dem Kooperations-Boom?

Wie sich außerschulische Organisationen durch Kooperationsarbeit verändern und wie dessen nachhaltige Verankerung gelingen kann

16.11.20

Titelbild der Expertise „Was bleibt nach dem Kooperations-Boom? Wie sich außerschulische Organisationen durch Kooperationsarbeit verändern und wie dessen nachhaltige Verankerung gelingen kann“

Kooperationen zwischen schulischer und außerschulischer Bildung sind seit 2003 ein wichtiges Thema. Die deutsche Ganztagsschulentwicklung hat einen regelrechten Kooperations-Boom ausgelöst. Mit Blick auf Schule wurde das Geschehen seither sehr stark begleitet: Wie entwickeln sich Schulen, z. B. hin zu einem kulturellen Schulprofil? Was bewirken Kooperationen tatsächlich in Schule und für die Schüler*innen?

Und auch die außerschulischen Träger und Einrichtungen, die seitdem verstärkt mit Ganztagsschulen kooperieren, richteten ihren fachlichen Blick verstärkt auf das Schulsystem: Wie können wir Schulen so ergänzen, erweitern, verändern, dass ganzheitliche Bildung möglich ist? Welche Rahmenbedingungen brauchen wir innerhalb des Systems Schule, damit wir qualitätsvoll arbeiten und mehr Teilhabe ermöglichen können?

Jetzt ist es an der Zeit zu fragen, inwiefern sich außerschulische Einrichtungen der Kulturellen Bildung durch Kooperationsprojekte und die damit einhergehenden Prozesse verändert haben. Mit der vorliegenden Expertise werden also Veränderungen durch Ganztag und Kooperationen mit Blick auf die außerschulischen Organisationen der Kulturellen Bildung systematisch aufgegriffen und ausgewertet.

Die Ergebnisse der Expertise beruhen auf den Diskussionen in einem Expertenworkshop und auf vertiefenden Interviews mit vier Repräsentant*innen kooperationserfahrener Einrichtungen der Kulturellen Bildung und der Jugendarbeit. Interviewt wurden Beate Brieden vom Theater der Stadt Bielefeld, Erik Raab von der Jugendkunstschule ARThus Rostock, Axel Jansen von der Bleiberger Fabrik/Jugendkunstschule Aachen sowie Uwe Schäfer-Remmele vom Zirkus- und Artistikzentrum ZAK Köln.

Zusätzlich, im Kapitel 5, schätzt ein Kommentar aus Sicht der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) die Ergebnisse ein, benennt die Herausforderungen von Kooperationen, die gerade in der Corona-Krise 2020 wie unter einem Brennglas noch stärker hervortreten, und benennt die Konsequenzen, die aus den Ergebnissen für die politische Ebene und die Ebene der Fachstrukturen der Kulturellen Bildung zu ziehen wären.

Die Expertise steht als Download zur Verfügung.

Vollständiger Titel

Was bleibt nach dem Kooperations-Boom? Wie sich außerschulische Organisationen durch Kooperationsarbeit verändern und wie dessen nachhaltige Verankerung gelingen kann

Autor*innen

Viola Kelb

Herausgeber*innen

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)

Ort

Köln/Berlin

Jahr

2020

Seitenzahl

35

Weitere Autor*innen

mit einem Kommentar von Kerstin Hübner (BKJ)

CC BY ND 4.0 (BKJ-Standard für eigene Texte)

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