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Partizipation und Prävention ‒ Gemeinsam Kinderschutz stärken
Arbeitshilfe • kostenfrei

Partizipation und Prävention ‒ Gemeinsam Kinderschutz stärken

Arbeitshilfe

Thema
Prävention und Kindeswohl
Schlagworte
Kinderrechte
Foto: BKJ | Andi Weiland

Wie können Einrichtungen der Kulturellen Bildung Kinder und Jugendliche vor (sexualisierter) Gewalt schützen? Über viele Jahre hat sich die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) mit diesem Thema beschäftigt: in ihren Mitgliedsstrukturen, mit dem Fachausschuss Prävention und Kindeswohl, bei der Konzeption eines dachverbandlichen Schutzkonzepts sowie einer ersten Arbeitshilfe zum Thema.

Im Programm „Start2Act − Safer Spaces and Participation in the Arts– Creating and Promoting Child Safeguarding Policies“ konnte die BKJ durch Förderungen, Materialien und eine Fortbildungsreihe nicht nur über 250 Projekte von Einrichtungen, Vereinen und Verbänden der Kulturellen Bildung dabei unterstützen, Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen zu etablieren.

Auch im Kontext des Kinderschutzes zeigt sich, warum Partizipation ein zentrales Prinzip der Kulturellen Bildung ist: Wo Kinder und Jugendliche mitgestalten dürfen, wachsen Verantwortung, Vertrauen und Selbstbestimmung. Dieses Prinzip ist auch ein Grundpfeiler bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzstrukturen gegen (sexualisierte) Gewalt. Kulturelle Bildung bietet vielfältige Möglichkeiten, über persönliche Grenzen, Erfahrungen und den Schutz vor Gewalt altersgerecht zu sprechen und sichere sowie empowernde Räume zu schaffen. Damit dies gelingt, braucht es Erwachsene, die sich im Umgang mit den Themen, den Methoden und ihrem eigenen Handlungsrahmen gut vorbereitet und sicher fühlen. 

Die vorliegende Arbeitshilfe möchte Fachkräften und Praktiker*innen Mut machen, sich auf diesen Weg zu begeben. Sie zeigt, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Prävention (sexualisierter) Gewalt gelebt werden kann: in Projekten, Workshops oder institutionellen Konzepten. Sie lädt dazu ein, eigene Wege zu finden, um sowohl tragfähige Schutzstrukturen zu etablieren als auch das Wohlbefinden von Heranwachsenden zu stärken.

Beispiele aus den im Rahmen des Programms „Start2Act“ geförderten Projekten, etwa beim Zirkus Zack der Vuesch gGmbH in Berlin/Oderberg, beim adis e. V. in Tübingen/Reutlingen oder dem Kunst & Gut Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen, Interviews mit Fachkräften aus der Kulturellen Bildung – ob aus der Musikschule Nienberge, dem FELD-Theater für junges Publikum in Berlin ‒ und Expert*innen der Prävention (sexualisierter) Gewalt, etwa mit Prof.in Dr.in Mechthild Wolff von der Hochschule Landshut oder Kimberley Alder zeigen, was bereits bewegt wird – und wie viel noch möglich ist. Fachliche Beiträge von Christine Eichholz, Rahel Steffen, Verena Schmidt, Vera Sadowksi und Christian Grüner liefern den nötigen theoretischen Hintergrund. Konkrete Methoden geben dabei Inspirationen, um Neues auszuprobieren oder Bestehendes weiterzuentwickeln.

Bestellbar als Print-Publikation ab ca. 8. Juni 2026.

Titel Partizipation und Prävention ‒ Gemeinsam Kinderschutz stärken
Herausgeber*innen Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ)
Reihe Arbeitshilfe
Ort Berlin
Jahr 2026
Seitenzahl 108
ISBN 987-3-94-3909-24-1
Preis 8,00 Euro/ Download kostenfrei