Digitale Teilhabe sichern
Kulturelle Medienbildung für und mit jungen Menschen gestalten
Kulturelle Medienbildung für und mit jungen Menschen gestalten
Digitalisierung treibt einen tiefgreifenden kulturellen Wandel voran und prägt soziale Beziehungen. Um diese Realität selbstbestimmt mitgestalten zu können, brauchen junge Menschen spezifische Kompetenzen. Kulturelle Medienbildung befähigt Kinder und Jugendliche, die digitale Lebensrealität kritisch zu reflektieren, in ihr selbstbewusst zu navigieren und eigenständig zu handeln – als Querschnittsaufgabe Kultureller Bildung und unverzichtbarer Teil allgemeiner Bildung.
Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) als Dachverband von über 50 bundes- und landesweiten Fachinstitutionen und -verbänden fördert und fordert den Diskurs über Digitalität als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe. Das Positionspapier betont das Potenzial digitaler Räume als Lernressource und Kultur-, Gestaltungs- und Teilhaberaum. Es benennt Ansätze, Bedingungen und Chancen kultureller Medienbildung für Praxis und Politik. So heißt es im Positionspapier:
Ein umfassender Kinder- und Medienschutz beinhaltet aus Sicht der BKJ kulturelle Medienbildung von Beginn an, um Kinder und Jugendliche zu befähigen, digitale Räume selbstbestimmt, kritisch und kreativ zu nutzen. Schutz ist zentral – Verbote nicht. Begleitet durch qualifizierte Fachkräfte lernen die jungen Menschen, Risiken zu erkennen und ihre Rechte aktiv wahrzunehmen sowie sich produzierend zu verwirklichen. Voraussetzung ist ein Rechtsrahmen, der Sicherheit bietet, ohne Teilhabe zu beschneiden.
Das Positionspapier gliedert sich in folgende Themenbereiche:
| Titel | Digitale Teilhabe sichern. Kulturelle Medienbildung für und mit jungen Menschen gestalten. |
|---|---|
| Herausgeber*innen | Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) |
| Reihe | Positionspapiere |
| Ort | Berlin |
| Jahr | 2025 |
| Seitenzahl | 32 |