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MIXED UP Preis

Der MIXED UP Preis zeichnet erfolgreiche Kooperationen zwischen Schulen, Kindertagesstätten oder Ganztagsträgern und Partnern der Kulturellen Bildung aus.

Der MIXED UP Preis 2026: Für alle. Mit allen. Ganztag kulturell gestalten

Ganztägige Bildung ist ein zentraler Bestandteil im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen – nicht zuletzt durch den ab 2026 geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Damit wachsen auch die Chancen, den Ganztag als vielfältigen Bildungs- und Lebensraum neu zu gestalten.

Kulturelle Bildung spielt dabei eine entscheidende Rolle: Kultur, Medien, Spiel und Bewegung gehören unverzichtbar zum Alltag junger Menschen. In Kooperationen zwischen Schulen, Ganztagsträgern oder Kitas und außerschulischen Partnern entstehen Räume, in denen Kinder und Jugendliche ihre Interessen entfalten, ihre Lebensrealitäten reflektieren und sich aktiv einbringen können.

Die BKJ sucht beim MIXED UP Preis suchen herausragende Kooperationen, die zeigen, wie Ganztag gemeinsam, kreativ und qualitätsvoll gestaltet werden kann.

Ausgezeichnet werden Projekte, regelmäßige Angebote oder strukturelle Ansätze, die in besonderer Weise zeigen, wie gelingende Kooperation im Ganztag umgesetzt werden kann. Der MIXED UP Wettbewerb 2026 vergibt drei Preise in Höhe von je 5.000 Euro

Kooperationen – das Herzstück von MIXED UP

Im Fokus stehen Kooperationen, die beispielsweise:

  • Kultur, Medien, Spiel und Bewegung selbstverständlich im Ganztag verankern
  • durch multiprofessionelle Zusammenarbeit vielfältige Bildungsangebote ermöglichen
  • den Ganztag als Lebensraum verstehen und sich in den Sozialraum öffnen
  • die Interessen, Themen und Perspektiven von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen
  • Beteiligung, Mitbestimmung und demokratisches Handeln im Alltag fördern
  • unterschiedliche Expertisen zusammenbringen und daraus neue Qualitäten entwickeln
  • inklusive, diversitätssensible und chancengerechte Zugänge schaffen
  • innovative Konzepte und zukunftsorientierte Ansätze im Ganztag erproben

Die Kooperationspartner arbeiten dabei auf Augenhöhe zusammen und gestalten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen den Ganztag als Ort, an dem sie sich ausprobieren, ausdrücken und wirksam werden können.

Bewerbung und Fristen

Die Bewerbung für den MIXED UP Preis erfolgt über ein Online-Formular. Innerhalb des Formulars gibt es Hinweise zur Beantwortung der jeweiligen Fragen. Start der Bewerbungsphase ist am 15. April 2026.

Der Einsendeschluss für die Bewerbung ist der 31. Juli 2026.

Eine Rückmeldung erhalten Sie voraussichtlich Mitte Oktober. Die Preisverleihung des MIXED UP Preises findet am 06. November 2026 in Berlin statt.

Zur Bewerbung MIXED UP Preis

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  • Das Projekt findet aktuell statt oder ist bereits abgeschlossen (Projektende nicht vor November 2024).
  • Das Projekt passt thematisch zum Wettbewerbsthema „Für alle. Mit allen. Ganztag kulturell gestalten.“ und diese Verbindung wird begründet.
  • Mindestens eine formale Bildungseinrichtung (Schule, Kita, Ganztagsträger) arbeitet mit mindestens einem Partner der Kulturellen Bildung zusammen.
  • Die Projekte/Angebote richten sich vornehmlich an junge Menschen, können aber auch Eltern oder andere Teilnehmer*innen der Einrichtungen der Kooperationspartner beteiligen.

Bewerben können sich Träger aus dem gesamten Bundesgebiet, die in Kooperation mit mindestens einem Partner arbeiten (z. B. Schule, Kita, Ganztagsträger, Kulturverein, Institution, Jugendgruppe oder Einzelperson).

Ausgezeichnet werden zeitlich befristete Projekte oder regelmäßige Angebote, die Kindern und Jugendlichen Zugang zu Künsten, Kultur, Spiel, Bewegung und Medien ermöglichen. Die Teilnehmer*innen sind selbst gestalterisch aktiv und können über Umsetzung und Inhalte mitbestimmen.

Alle kulturellen Ausdrucksformen sind möglich: Bildende Kunst, Film/Video, Fotografie, Literatur, Medien, Museum, Musik, Tanz, Theater, Zirkus u.v.m. Auch Jugend- und Alltagskulturen wie Rap, Graffiti oder Social Media sowie spiel-, bewegungs- und umweltdidaktische Ansätze werden berücksichtigt, sofern sie kreative Gestaltung oder Medien einbeziehen.

Zeitlich kann es sich um ein dauerhaftes, langfristiges Angebot oder auch um ein einmaliges, zeitlich begrenztes Projekt handeln. Möglich sind also regelmäßige wöchentliche (Nachmittags-)Angebote, Workshops, Unterrichtsexkursionen, Projekttage oder auch einmalige Ferienworkshops im Hort sowie viele andere Formate, wie gemeinsame Blogs, Festivals, Service Learning oder Flashmob-Reihen. Das Projekt oder Angebot kann auch digital sein: Vielleicht verbindet es analoges kreatives Arbeiten mit Apps oder digitalem Austausch und schafft so hybride Formate.

Die Projekte und Angebote können bereits durchgeführt worden sein oder aktuell noch stattfinden. Das Projektende sollte nicht länger als November 2024 zurückliegen. Projekte, die sich noch in der Planung befinden, können beim MIXED UP Preis nicht berücksichtigt werden.

Ein*e Bewerber*in kann mehrere Projekte oder Angebote für die Teilnahme am MIXED UP Preis einreichen. Für jedes Projekt oder Angebot muss das Bewerbungsformular gesondert ausgefüllt werden. Mehrfachbewerbungen sind möglich, es sollte aber deutlich werden, inwiefern sich die Projekte und Angebote voneinander unterscheiden.

Die Angebote richten sich in erster Linie an junge Menschen, können aber auch Eltern oder andere Teilnehmer*innen einbeziehen.

Ja, bewerben können sich nur Projekte, die von mindestens zwei Partnern gemeinsam umgesetzt werden. Einer dieser Kooperationspartner muss eine formale Bildungseinrichtung sein (Kindertagesstätte, Schule, Ganztagsträger). Weitere Kooperationspartner können z. B. auch eine kommunale Einrichtung, ein Verein, ein*e selbstständige*r Künstler*in sein, z. B. aus Kultur, Sozialraum oder Jugendarbeit.

Es ist auch möglich, dass eine selbstorganisierte Jugendgruppe mit einer Kindertagesstätte, Schule oder Ganztagsträger kooperiert.

Wichtig: Es muss deutlich werden, der*die Bewerber*in handelt nicht allein, sondern arbeitet mit einem oder mehreren Kooperationspartnern zusammen. Wie eng diese Partnerschaft ist, wie lange die Kooperation besteht, welche Aufgaben jeweils übernommen werden oder welche Kooperationspartner dabei sind, das kann sehr vielfältig sein.

Einer der Kooperationspartner muss eine Kinderbetreuungseinrichtung, z. B. Horte, Kindertagesstätten, Träger von Mittagsbetreuung, Ganztagsträger oder Schule bzw. Schulträger sein, zum Beispiel offene und gebundene Ganztagsschulen, Halbtagsschulen mit Hortkooperationen, Grundschulen, Förderschulen, Gesamtschulen, Gymnasien.

Weitere Kooperationspartner können sein:

  • Träger der kulturellen Kinder- und Jugendarbeit, z. B. Jugendkunstschulen, Kinder- und Jugendzirkusse, Spielmobile, Jugendchöre und -orchester, Jugendkulturzentren, Medienzentren, …
  • außerschulische Bildungseinrichtungen, z. B. Musikschulen, Bibliotheken, Volkshochschulen, Bildungsstätten, …
  • Kulturinstitutionen, z. B. Theater, Museen, Orchester, …
  • Vereine, z. B. Tanzvereine, Amateurtheater, Blasmusikvereine, Kunstvereine, Trachtenvereine, …
  • weitere Kooperationspartner aus dem Sozialraum, z.B. soziokulturelle Zentren, Kinder- und Familienzentren, Jugendzentren, Seniorenheime, Unternehmen, …
  • andere Träger der Kinder- und Jugendhilfe, z. B. Sportvereine, Jugendverbände, offene Häuser, …
  • Selbstorganisationen, z. B. Jugendgruppen, Jugendverbände, Migrantenselbstorganisationen, Initiativen, …
  • Akteur*innen aus dem Ganztag, z. B. Arbeitsgemeinschaften, Jugendsozialarbeit, Eltern, Schulfördervereine, …
  • Einzelpersonen, z. B. Künstler*innen und Kulturpädagog*innen aller Sparten, Kulturvermittler*innen, politische Bildner*innen, …
  • Kooperationspartner können auch internationale Träger sein, insofern ein in Deutschland ansässiger Träger die Bewerbung einreicht, …
  • selbstorganisierte Jugendgruppen.

Es werden drei Preise in Höhe von jeweils 5.000 Euro vergeben.

Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 06. November 2026 in Berlin. Die Gewinner*innen werden in der bundesweiten Öffentlichkeitsarbeit des Wettbewerbs vorgestellt (u. a. durch eine Praxisreportage und Social Media).

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