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Beratung und Unterstützung

Träger und Vereine finden auf dieser Seite eine Auswahl an Beratungsstellen rund um das Thema mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen.

Die Mental Health First Aid (MHFA) Ersthelfer-Kurse bieten Grundwissen über verschiedene psychische Störungen und Krisen an. Akteure der Kulturellen Bildung können davon profitieren, indem sie Herausforderungen frühzeitig erkennen, Zugang zu betroffenen Kindern und Jugendlichen finden und ihnen dabei helfen, erfolgreich eine psychische Krise zu bewältigen. Sie erfahren, wie sie gezielt unterstützen, informieren, Betroffene zu professioneller Hilfe ermutigen und weitere Ressourcen aktivieren können. Der Kurs für Fachkräfte dauert 12 Stunden und ist als Online- oder Präsenzkurs verfügbar. Den Kurs gibt es auch speziell für junge Menschen.

Das Projekt „Hilfen im Netz“ von NACOA Deutschland e. V. und KidKit, Drogenhilfe Köln, bietet eine kostenlose und anonyme Telefon- und Onlineberatung für Kinder und Jugendliche aus sucht- und psychisch belasteten Familien, für ihre Angehörigen und für Fachkräfte an. Auf der Website hilfenimnetz.de gibt es außerdem eine digitale Landkarte mit bundesweiten Hilfeangeboten. Ziel des Angebots ist es, die mentale Gesundheit der jungen Menschen langfristig zu stärken.

Beim krisenchat können junge Menschen ganz einfach und kostenlos per SMS oder Whatsapp psychosoziale Unterstützung erhalten – rund um die Uhr und von qualifizierten Personen, die ihnen auf Augenhöhe begegnen. Zudem bietet „krisenchat“ fundierte Psycoedukation auf sozialen Medien an.

Das Kinder- und Jugendtelefon der Nummer gegen Kummer ist unter 116 111 jederzeit erreichbar, anonym und kostenlos. Es ist auch möglich, von Gleichaltrigen beraten zu werden: jeden Samstag zwischen 11.00 und 16.00 Uhr erreicht man hier Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren.

Die Infobereiche der Website „ich bin alles“ behandeln die Themen „Depressionen verstehen“, „Depressionen behandeln“, „Vor Depressionen Schützen“ und „Betroffene unterstützen“. Die Website richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche. Zusätzlich gibt es Video-Podcasts und kleine Mood-Ups, die als kurze übersichtliche Slides Tipps für den Alltag geben, um Depressionen vorzubeugen. Das Informationsangebot basiert auf Wissenschaftlichen Informationen und wurde zusammen mit Kindern und Jugendlichen entwickelt. Zusätzlich gibt es eine Seite für Eltern und eine Website für Lehrer*innen mit evidenzbasierten Informationen zur Depression und psychischen Gesundheit bei Schüler*innen. Das Projekt „ich bin alles“ wurde von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums München in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung entwickelt.

Das Angebot der Caritas für junge Menschen, die suizidgefährdet sind, wird von jungen Menschen (unter 25 Jahren) umgesetzt. Nach einer Anmeldung, für die es keine E-Mail-Adresse braucht, ist eine Beratung online jederzeit und ohne entstehende Kosten möglich.

Für Kinder, deren erste Sprache nicht Deutsch ist, kann das Hilfetelefon eine Möglichkeit sein, schnell Unterstützung zu bekommen. Dank mehrsprachiger Fachkräfte und Dolmetscher*innen wird hier auf 18 Sprachen beraten ‒ telefonisch und auch online. Auch Beratung in Gebärdensprache ist möglich. Rund um die Uhr, jeden Tag und kostenfrei.

Für spezialisiertere Hilfe bei bestimmten Symptomen, (vermuteten) Diagnosen oder Vorfällen kann der Hilfsangebotefinder von „Freunde fürs Leben“ hilfreich sein. Soll das Angebot vor Ort, am Telefon oder online sein oder wird ein Angebot in der Nähe des Wohnortes gesucht? – Hilfsangebote können auf der Website gezielt gefiltert werden. 

Weitere Beratungsangebote zum Thema Kinderschutz und Prävention 

Serviceangebot im BKJ-Programm „Start2Act“ : Beratungsstellen, Informationen für die Entwicklung von Schutzkonzepten und Fortbildungsangebote.
https://www.bkj.de/projekte/start2act/beratungsstellen/

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