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Fortbildungsreihe

Die Fortbildungsreihe unterstützt Menschen, die im Ganztag tätig sind, beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Bildungsangeboten für Kinder im Grundschulalter.

Jede der insgesamt zwölf Fortbildungen widmet sich einem Themenschwerpunkt der Ganztagsentwicklung und erstreckt sich über drei Termine. Dabei werden fachliche Impulse mit anschaulichen Praxisbeispielen und konkreten Transferaufgaben verknüpft, die an den Arbeitsalltag der Teilnehmer*innen anknüpfen.

Die einzelnen Fortbildungen bauen als Reihe aufeinander auf, können aber auch als in sich abgeschlossene Angebote einzeln genutzt werden. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Für wen ist die Fortbildungsreihe?

Die Fortbildungsreihe richtet sich an Menschen, die in der Leitung, Koordination und Ausgestaltung von Ganztagsangeboten für Kinder im Grundschulalter tätig sind.

Termine

In Fortbildung #1 geht es darum, Ganztag in einem komplexen Mehrebenensystem zu gestalten und dabei sowohl die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven als auch die Ausrichtung auf die Bedarfe junger Menschen einzubinden.

Die Teilnehmer*innen lernen, ihre eigene Rolle als Koordinator*in bzw. Fachkräfte der Ganztagsgestaltung zu reflektieren, Entwicklungspotenziale in unterschiedlichen Konzepten des Ganztags zu identifizieren und erarbeiten erste Schritte, um einen zukunftsfähigen und kindorientierten Ganztag vor Ort zu gestalten.

Details und Anmeldung

In Fortbildung #2 geht es darum, wie auch bei stark begrenzten Mitteln und Ressourcen innovative Bildungsräume realistisch umgesetzt werden können.

Die Fortbildung widmet sich der Frage, wie die Teilnehmer*innen versteckte und noch ungenutzte Ressourcen identifizieren und diese für ihre Arbeit erschließen können. Ziel ist es, tragfähige und nachhaltige Strukturen für das eigene Ganztagskonzept zu entwickeln und dafür die vorhandenen Ressourcen vor Ort strategisch einzusetzen.

Details und Anmeldung

Ein guter Ganztag lebt von Menschen, die ihre unterschiedlichen Kompetenzen, Methoden und Perspektiven zusammenbringen. Wo Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und außerschulische Partner gemeinsam wirken, entstehen vielfältige Lern- und Lebensräume, in denen Kinder individuell und bedürfnisorientiert begleitet werden können. Gleichzeitig treffen unterschiedliche Arbeitsweisen, berufliche Selbstverständnisse und Erwartungen aufeinander.

Im Mittelpunkt der Fortbildung steht die Frage, wie aus einem Nebeneinander ein echtes Miteinander entstehen kann, das auf ein gemeinsames pädagogisches Ziel hinwirkt.

Die Teilnehmer*innen setzen sich mit unterschiedlichen Professionen und ihren jeweiligen Perspektiven auseinander und reflektieren, wie verschiedene Haltungen, Werte und Rollen das gemeinsame Arbeiten prägen. Sie beschäftigen sich mit den Voraussetzungen gelingender Kommunikation, lernen Methoden für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten kennen und entdecken Wege, Zusammenarbeit so zu gestalten, dass alle ihre Erfahrungen und Kompetenzen einbringen können.

Neben fachlichen Impulsen, Beispielen aus der Praxis und Raum für Austausch bietet die Fortbildung den Teilnehmer*innen praxisnahe Methoden, mit denen sie Gelerntes im Arbeitsalltag umsetzen und die Zusammenarbeit im Team gestalten können.

Details und Anmeldemöglichkeit folgen

Wer koordinierend im Ganztag tätig ist, wird zwangsläufig mit verschiedenen Vorgaben und Regelungen konfrontiert. Das betrifft sowohl die organisatorische Ebene, wie etwa die Frage von Zuständigkeiten, als auch die fachliche Ebene, wenn es um eine qualitative Ausgestaltung von Ganztagsangeboten im Sinne der Kinderrechte geht. Der rechtliche Rahmen lässt sich dabei auch als Möglichkeitsraum verstehen, der die Grundlage dafür bietet, inklusive, kindgerechte und partizipative Bildungsräume zu schaffen.

Die Fortbildung blickt daher gezielt auf rechtlich-organisatorische Rahmenbedingungen, die für die Ganztagsgestaltung relevant sind – SGB VIII, Schulgesetze, Kinderrechte und die UN-Behindertenrechtskonvention – und zeigt ihre konkrete Relevanz für die Praxis auf.

Die Teilnehmer*innen erhalten einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Anforderungen, die bundesweit für die Ganztagsgestaltung relevant sind und bekommen so mehr Handlungssicherheit. Good-Practice-Beispiele bieten zudem Raum für Austausch mit anderen Ganztagsgestalter*innen.

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Weitere Termine folgen

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