Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

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BUNDESAKADEMIE (BA) FÜR KULTURELLE BILDUNG WOLFENBÜTTEL >>

Die Bundesakademie (ba•wolfenbüttel) ist der Ort für Kunst, Kultur und ihre Vermittlung. Dort finden sich Spezialisten, Querdenker und Trendsetter in der Kulturellen Bildung. Die ba•wolfenbüttel berät und kooperiert mit Entscheidern, Multiplikatoren und Förderern. Die Bundesakademie steht in Praxis, Theorie und Forschung für Qualität, Inspiration und Nachhaltigkeit. Sie bietet Kurse und Tagungen zur kulturellen und künstlerischen Fort- und Weiterbildung für haupt-, neben- und ehrenamtlich in der Kultur Tätige in folgenden Programmbereichen an – auch spartenübergreifend:

  • Bildende Kunst
  • Darstellende Künste
  • Kulturmanagement, -politik, -wissenschaft
  • Literatur
  • Museum
  • Musik

Die verschiedenen Programmbereiche bieten einzelne, aber auch mehrteilige berufsbegleitende Fortbildungen mit Zertifikatsabschluss an. „Maßgeschneiderte“ Fortbildungs- und Beratungsangebote werden auf Wunsch entwickelt. Die Bundesakademie kooperiert mit unterschiedlichsten Partnern.

Struktur: Die ba•wolfenbüttel ist ein eingetragener Verein (e. V.) mit 46 Mitliedern, davon sind 38 Institutionen und acht persönliche Mitglieder.

Förderer: Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) mit institutioneller Förderung, Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung) mit Projektförderung. Im Übrigen Förderung einzelner Projekt durch verschiedene Partner wie z.B. den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) oder der Stiftung Nord LB Öffentliche Braunschweig.

Gegründet: 1986 als e. V.

Geschichte: Am 27. März 1977 verabschiedeten Bund und Länder den von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung vorgelegten „Ergänzungsplan musisch-kulturelle Bildung“ zum Bildungsgesamtplan. Darin wird zur Qualifizierung von kulturpädagogischem Personal die Errichtung einer neuen Weiterbildungsakademie im norddeutschen Raum empfohlen. Sehr schnell bildete sich eine Initiative aus Kulturverbänden und Einrichtungen Niedersachsens, die diese neue Bundesakademie nach Niedersachsen holen wollten. Die Initiative wurde vom damaligen niedersächsischen Wissenschafts- und Kunstminister Pestel positiv aufgenommen. In Abstimmung mit den norddeutschen Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Berlin entschloss sich Niedersachsen, Sitzland einer „Bundesakademie für kulturelle Bildung“ zu werden, genauer: sie in Wolfenbüttel zu errichten. Von Mai 1979 an entwickelte man unter Federführung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und unter Beteiligung von Persönlichkeiten und Verbänden des kulturellen Lebens ein Konzept für diese dritte Bundesakademie, bis sie schließlich am 12. Mai 1986 in Wolfenbüttel gegründet wurde.

Dieser dritten Bundesakademie hatte man als Aufgabe mit auf den Weg gegeben, haupt-, neben- und ehrenamtlich im Kulturbereich tätige Multiplikator*innen zu qualifizieren. Sie sollte sich an der Forderung ausrichten, Kunst und Kultur besser vermittelbar zu machen. Dafür sollte sie „vorhandene und neue Arbeitsformen und -methoden sammeln, prüfen, entwickeln und mit den Multiplikatoren trainieren“. Standorte der Bundesakademie wurden das Schloss Wolfenbüttel sowie das Gästehaus „Schünemannsche Mühle“ mit ihren zwei Nebengebäuden in der Nachbarschaft.

In der Gründungsphase wurden (laut Finanzierungsplan aus dem Jahr 1990) vom Bund 7,7 Mio. DM (überwiegend aus der damaligen Zonenrandförderung) und vom Land Niedersachsen 10,7 Mio. DM für die sachliche und räumliche Infrastruktur der Bundesakademie investiert. Heute setzt die Akademie jährlich einen Etat von rd. 2 Mio. Euro um, der aktuell zu 33 Prozent aus Eigeneinnahmen, zu 56 Prozent vom Land Niedersachsen sowie zu 11 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bestritten wird.

Direktor*innen der Bundesakademie seit Gründung: Steffen Tiggeler (1986 bis 1992), Gotthardt Frühsorge (1992 bis 1998), Karl Ermert (1999 bis 2011), Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (seit 2012)

Angebote, Projekte, Kongresse: Die Bundesakademie bietet pro Jahr ca. 180 Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen wie Seminare, Qualifizierungsreihen mit Zertifikatsabschluss, (Fach-)Tagungen und Kongresse sowie Lesungen und andere öffentliche Präsentationen an. Jährlich wird zum jeweiligen Jahresthema das „Kulturcamp“ veranstaltet, eine außergewöhnliche Tagung, die künstlerisch das Jahresthema in Szene setzt und geeignet ist, die Bundesakademie kennenzulernen. Neben dem regelmäßigen und jährlich neu geplanten Jahresprogramm engagiern sich die Programmleiter*innen der Bundesakademie in Veranstaltungen von Kooperationspartnern und führen Projekte und Studien mit Bundesförderern durch.

Fakten und Statistik:

2016 waren 30 Vollzeit- bzw. Teilzeitkräfte auf rund 25 Stellen beschäftigt, darunter acht Mitarbeiter*innen wissenschaftlichen Personals, drei Projektmitarbeiter*innen und mehreren Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Hauswirtschaft, Haustechnik, EDV, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing und eine Einsatzstelle FSJ-Kultur. Für die rund 180 Veranstaltungen im Rahmen des Programmangebotes werden ca. 250 bis 300 Gastdozenten und -referenten engagiert. Diese Veranstaltungen besuchen ca. 2.500 Teilnehmer*innen, die im eigenen Gästehaus rund 5.500 Übernachtungen bewirken. Weitere rund 1.500 Übernachtungen erspielen die sogenannten Gastbelegungen durch in der Regel gemeinnützige Gruppen und Fachverbände, die dem satzungsgemäßen Zweck der Akademie nahe stehen und das Haus in belegungsfreien Zeiten buchen.

Publikationen: Reihe „Wolfenbütteler Akademie Texte“

Kontakt

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e. V.
Postfach 1140
38281 Wolfenbüttel
Fon 05331.808-411
Fax 05331.808-413
post@bundesakademie.de
www.bundesakademie.de
https://www.facebook.com/Bundesakademie
https://twitter.com/Bundesakademie


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