KOOPERATIONEN UND
BILDUNGSLANDSCHAFTEN

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/// Interprofessionelle Kooperation für Kulturelle Bildung: Was braucht es?



Welches sind die zentralen Aspekte in interprofessionellen Kooperationen zwischen Schulen bzw. Bildungslandschaften und Kunst- und Kulturschaffenden? Das erläutern Kathrin Hohmaier und Prof. Dr. Karsten Speck von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg in ihrem Beitrag „Bedingungen interprofessioneller Zusammenarbeit in der Kulturellen Bildung“. Dabei greifen sie auf Ergebnisse aus der empirischen Forschung zurück.

Bedingungen interprofessioneller Zusammenarbeit in der Kulturellen Bildung: Kurze Einblicke in die empirische Forschung zu Künstler*innen und pädagogischen Arbeitsfeldern

Von Kathrin Hohmaier und Prof. Dr. Karsten Speck, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Ziele und Herausforderungen in Ganztagsschulen und Bildungslandschaften

Fachdiskussion und -politik sind sich darin einig, dass bessere Bildungs- und Teilhabechancen junger Menschen nur mittels einer gemeinsamen Bildungsverantwortung verschiedener Akteursgruppen und Institutionen vor Ort gelingen kann. In zahlreichen Kommunen und Regionen etablieren sich seit Anfang der 2000er Jahre – im Zuge der Bildungsreformdebatten und des Ganztagsschulprogramms des Bundes „Zukunft Bildung und Betreuung“ (2003 – 2009) – zahlreiche Ganztagsschulen und lokale Bildungslandschaften. Damit sollen Bildungsbenachteiligung abgebaut und ein erweitertes Bildungsverständnis (bezogen auf formale, non-formale und informelle Bildung) geschaffen werden. Gefordert wird in diesem Zusammenhang die biografische Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, besonders in Übergangszeiten. Daraus ergeben sich die Notwendigkeiten von institutionenübergreifender Kooperation und sektorenübergreifender Ausrichtung (u. a. mit dem Kulturbereich), die Betonung der zentralen Bedeutung von Ganztagsschulen, eine entsprechende kommunale und schulische Mitverantwortung sowie eine Vernetzung relevanter Akteure und Institutionen innerhalb eines bestimmten Raumes (vgl. Eisnach 2011, Faber 2011, Duveneck/Volkholz 2011, Stolz 2011 und 2007, Bleckmann/Durdel 2009, Berse 2009, Meinecke u.a. 2009, Deutscher Verein 2007, Deutscher Städtetag 2007, Mack 2006, BMFSFJ 2005).

Sowohl in Ganztagsschulen als auch in lokalen Bildungslandschaften ergeben sich besondere Handlungsanforderungen an die interprofessionelle Kooperation, da hier mehrere Berufsgruppen an einem Ort aufeinandertreffen, ein hoher Spezialisierungsgrad existiert und die beteiligten Berufsgruppen bestimmte Berufskulturen haben. Ein abgestimmtes Handeln der kooperierenden Akteure ist erforderlich, um die langfristige Zusammenarbeit auf eine gute Basis zu stellen (vgl. Speck u.a. 2011a, Steiner 2010, Coelen 2009).

Interprofessionelle Kooperation: (Ganztags-)Schule, lokale Bildungslandschaften, Kulturelle Bildung

Diese Handlungsanforderungen bestehen auch für die Kulturelle Bildung (vgl. Schulz/Zimmermann 2005: 51), denn der Kulturellen Bildung kommt in Ganztagsschulen und lokalen Bildungslandschaften eine hohe Bedeutung zu (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2012, Haenisch 2012). Dabei kann auf eine lange Tradition der Kooperation von außerschulischen Trägern der Kulturellen Bildung bzw. Künstler*innen mit Schulen und weiteren Bildungs-, Jugend- und Sozialeinrichtungen zurückgegriffen werden. Die systematische Zusammenarbeit wurde vor allem seit den letzten zehn Jahren gefördert und entwickelt.

Umgekehrt sind durch Praxis, Politik und Forschung die besonderen Potenziale der Künste und der Kulturellen Bildung für neue Lernkulturen und ganzheitliche Bildungsprozesse in (Ganztags-)Schulen und Bildungslandschaften ‚entdeckt’ worden. In dieser Zeit ist die Vielfalt an Angeboten und Anbietern gewachsen (vgl. Keuchel/Hill 2012), was im Rahmen einer kulturellen Schulentwicklung auch die Frage nach Struktur und Qualität der multi- und interprofessionellen Zusammenarbeit zwischen Personal aus Schulen und Bildungslandschaften und Künstler*innen bedeutsam werden lässt.

Künstler*innen sehen sich vielfältigen Anforderungen gegenüber. Einerseits sind ihre oft spartenspezifischen Ausbildungsprofile und Berufsbiografien inhaltlich divers und genuin nicht auf die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen bzw. auf pädagogische Vermittlungskontexte ausgerichtet. Andererseits sind die Arbeitsorte und -settings, z. B. als außerschulische kulturelle Kooperationsprojekte mit Ganztagsschulen, in Hochkultureinrichtungen oder Einrichtungen der Jugendhilfe, überaus vielfältig und berühren unterschiedliche Bildungsverständnisse, -aufträge und -rahmenbedingungen.

Kooperation wird von „unterschiedlichen rechtlichen, organisatorischen, sozialräumlichen, situativen und individuellen Merkmalen“ geprägt (Speck et al. 2011b) wobei die Forschung auf verschiedene Kooperationsrisiken hinweist (vgl. Olk et al. 2011: 67). Nach Speck, Olk und Stimpel (2011b) stehen zum Teil programmatische Erwartungen an Kooperationen den sehr pragmatischen Kooperationsvorstellungen in der Praxis gegenüber (ebd. 192). Auch lassen sich intransparente und divergierende Kooperationsvorstellungen zwischen Schulen und externen Kooperationspartnern finden. So bringen außerschulische Kooperationspartner oft eigene pädagogische Verständnisse mit: „Kooperationspartnerinnen und -partner, besonders aus dem Jugendhilfebereich, verstehen ihr Engagement nicht selten als pädagogisches Kontrastangebot zur aus ihrer Sicht traditionellen, zukunftsorientierten Wissensvermittlung in Schulen.“ (ebd. 194). Auch sind die Motivlagen der Kooperationspartner oft sehr unterschiedlich und werden von schulischer Seite erst wahrgenommen, wenn Probleme in der Kooperation entstehen (ebd.). Speck, Olk und Stimpel beschreiben die Praxis der Kooperation als ein Ausbalancieren von Autonomie und Teilhabe zwischen den beteiligten Partnern (ebd.). Durch die starke Definitionsmacht der Schulen müssen Kooperationspartner oft eine hohe Anpassungsleistung erbringen, gleichzeitig sind aber auch Lehrkräfte sehr viel stärker in ihrem beruflichen Engagement gefordert, wodurch ein Balanceakt zwischen allen beteiligten Partnern entsteht (ebd. 195).

Einblicke in aktuelle Forschung: Kooperation von Künstler*innen mit Schulen und Bildungslandschaften

Die Begleitforschung (1) des Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation, einem Weiterbildungsformat für Künstler*innen mit Schwerpunkt auf methodisch-didaktischer und interprofessioneller Kompetenzentwicklung, hat gezeigt: Die strukturellen Herausforderungen in Institutionen und die zu entwickelnde professionelle Rolle der Künstler*innen sind entscheidende Faktoren in einer Kooperation zwischen Künstler*innen und Bildungsinstitutionen (vgl. Speck/Hohmaier 2017; Hohmaier/Speck 2018). Daraus lässt sich schließen: Die Zusammenarbeit unterschiedlicher Professionen und Berufsfelder in der Kulturellen Bildung benötigt einerseits entsprechende Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen bei den (Ganztags-)Schulen und Bildungslandschaften und andererseits entsprechende Kompetenzen und Selbstverständnisse bei den beteiligten Fachkräften.

Die qualitativen Befunde aus Gruppendiskussionen und Interviews mit den beteiligten Künstler*innen, die in Praxisprojekten die Kooperation mit Schulen und Bildungslandschaften erprobten, lassen sich auf der strukturellen, der interaktionalen und der individuellen Ebenen fassen (vgl. Szczyrba 2003; Thimm 2008, Kolbe/Reh 2008). Auf der strukturellen Ebene zeigen sich noch immer vor allem Zugangsprobleme zwischen Schulen/Bildungslandschaften und Künstler*innen, Finanzierungsschwierigkeiten von Kooperationsprojekten sowie teilweise Anerkennungsprobleme der künstlerischen Angebote und Arbeit durch Schulen und Bildungslandschaften (vgl. Speck/Hohmaier 2017).

Auf einer interaktionalen Ebene, d. h. in der direkten Zusammenarbeit, lassen sich ebenfalls Anerkennungsprobleme zwischen den verschiedenen kooperierenden Professionen und darin inkludierte Machthierarchien zwischen Künstler*innen und Lehrkräften verorten (vgl. ebd.). Lehrkräfte genießen durch Wissen der internen Strukturen und Abläufe z. B. in Schulen einen ‚Heimvorteil‘ (vgl. dazu auch Speck 2009): Sie finden sich besser zurecht, bekommen z. B. Informationen, wann ein Raum frei wird und auf welchen Wegen man an Arbeitsmaterialien kommt. Für Künstler*innen ist dies eine doppelte Herausforderung: Sie müssen sich für einen begrenzten Zeitraum in einer institutionellen Umgebung möglichst schnell zurechtfinden, gleichzeitig sind sie abhängig von den Kooperationspartnern und wie weit diese sie einbinden oder informieren.

Auf der individuellen Ebene der Künstler*innen lässt sich ein zum Teil ausgeprägter Reformanspruch ausmachen. Wie Speck et. al. für die Berufsgruppe Jugendhilfe beschreibt, wird auch bei Künstler*innen teilweise ein Wunsch „pädagogische Kontrastangebote“ (Speck et al 2011: 194) zu schaffen und damit nachhaltige und langfristige Veränderung zu bewirken deutlich (vgl. ebd.). Zudem müssen Künstler*innen eine professionelle Rolle als ‚Künstler*in in Schulen und/oder Bildungslandschaften’ entwickeln, die mit den Anforderungen der verschiedenen Ebenen gekonnt umgehen kann (vgl. Hohmaier/Speck 2018). Das heißt, dass sie eine immer wieder notwendig werdende Kompetenz entwickeln müssen, die Rollenanforderungen verschiedener Tätigkeitsfelder aus Kunst und Bildung zu vereinen, um den Anforderungen in Schulen und Bildungslandschaften befriedigend begegnen zu können und so zu einem zukunftsfähigen Berufskonzept zu gelangen.

Perspektiven und Anforderungen an eine interprofessionelle Kooperation

Interprofessionelle Kooperationen von einzelnen Künstler*innen stellen nur einen Ausschnitt einer vielfältigen Kooperationslandschaft dar, die v. a. auch durch Einrichtungen der außerschulischen Kulturellen Bildung mit ihren unterschiedlichen Fachkräften geprägt ist: Kulturpädagog*innen, Lehrer*innen, Jugendarbeiter*innen, Kulturvermittler*innen, ehren- und hauptamtliche sowie freischaffende Kräfte.
Aus den Ergebnissen der Begleitforschung zum „Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation“ lassen sich folgende Schlussfolgerungen ableiten:

Für Ganztagsschulen und das breite Thema kulturelle Schulentwicklung ist es höchst relevant, spezifisch und fallbezogen, die Bedingungen einer Kooperation auf

a) struktureller,

b) interaktionaler und

c) individueller Ebene

in den Blick zu nehmen und die individuellen Voraussetzungen zu prüfen sowie gemeinsame Zielstellungen abzugleichen.

Folgende Fragestellungen sind dafür zu betrachten:

  • Welche finanziellen, sachbezogenen, personellen und zeitlichen Ressourcen kann ich als Schule in eine Kooperation einbringen?
  • Wie bahne ich als Schule eine Kooperation mit Künstler*innen an, wie gehe ich auf mögliche Kooperationspartner zu?
  • Welche kommunalen und beruflichen Netzwerke kann ich als Künstler*in nutzen, um mit Schulen in Kontakt zu treten?
  • Welche Ziele verfolge ich als Schule mit einem künstlerischen Kooperationsprojekt eigentlich und wie sehe ich diese Ziele in einer Kooperation umgesetzt?
  • Welche Ressourcen kann ich als Künstler*in in ein Kooperationsprojekt einbringen und welche Bedarfe muss ich kommunizieren?
  • Wie werden Abläufe und Ziele in einem Kooperationsprojekt gemeinsam geklärt und festgelegt?
  • Werden feste Ansprechpersonen vereinbart und Absprachen über Zeiten, Zugang zu Räumen und Materialien getroffen?
  • Welche regelmäßigen Formate des Austauschs zwischen den Kooperationspartnern gibt es über den Verlauf der Kooperation?
  • Welche Ansprüche an meine eigene Arbeit verfolge ich als Künstler*in?
  • Wie definiere ich als Künstler*in meine eigene Rolle zwischen Kunst und Pädagogik in einer Bildungseinrichtung?

Auf Wiederholung oder Dauer angelegte Kooperationen ermöglichen schließlich die Entwicklung gegenseitigen Verständnisses über Arbeitsweisen und spezifische Anforderungen (z. B. Zeit- und Arbeitslogiken von Schule als Institution bzw. von Künstler*innen) und Nutzung von Synergiepotenzial und -effekten. Das ist eine wichtige Grundlage, damit auch Künstler*innen aktiv zu einer kulturellen Schulentwicklung beitragen können.


(1) Das Weiterbildungsformat  „Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation“ wurde von 08/2014 – 08/2017 im Verbund der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ), der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gemeinnützige GmbH (DKJS) und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Modellvorhaben der Entwicklung, Erprobung und wissenschaftliche Evaluation umgesetzt. Es fanden drei Weiterbildungsdurchgänge in zuerst fünf, dann vier Modulen statt. Die Weiterbildung richtete sich spartenübergreifend an Kunst- und Kulturschaffende ohne Qualifikation im pädagogischen Arbeitsfeld. Das Forschungsdesign umfasste eine vorangestellte Bedarfsanalyse, einen quantitativen Prä-Post-Fragebogen, problemzentrierte Interviews, teilnehmende Beobachtung und Gruppendiskussionen zu den umgesetzten Modulen (vgl. Speck/Hohmaier 2017).


Weiterlesen

Hübner, Kerstin; Fischer, Bianca (2017). Kulturelle Bildungskooperationen - Freiräume für Kinder und Jugendliche im Fokus. Eine Reflexion individueller und systemischer Perspektiven auf die Zusammenarbeit von Kunst- und Kulturschaffenden* mit Schulen und Bildungseinrichtungen. In: Heber/Jas 2017.

Speck, Karsten; Hohmaier, Kathrin (2017). Bedarf trifft Realität. Ausgewählte Befunde einer Mixed-Methods-Studie zur Weiterbildung von Kunst- und Kulturschaffenden* für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen* in Schulen und lokalen Bildungslandschaften. In: Heber/Jas 2017.

Weitere Informationen zum Buch:

Heber, Michael; Jas, Mona (Hrsg.) (2017). Fokus: Kunst- und Kulturschaffende* in Bildungseinrichtungen! Debatten um Rahmenbedingungen, Potenziale und Kompetenzen für kulturelle Bildungsprojekte. München: kopaed.

Literatur

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (Hrsg.) (2012). Bildung in Deutschland 2012 - Ein indikatorgestützter Bericht mit einer Analyse zur kulturellen Bildung im Lebenslauf. Bielefeld: Bertelsmann-Verlag.

Berse, Christoph (2009). Mehrdimensionale Bildung im Kontext Kommunaler Bildungslandschaften: Bestandsaufnahme und Perspektiven. Opladen: Budrich UniPress.

Bleckmann, Peter; Durdel, Anja (Hrsg.) (2009). Lokale Bildungslandschaften. Wiesbaden: VS-Verlag.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (Hrsg.) (2005). Zwölfter Kinder- und Jugendbericht. Bericht über die Lebenssituation junger Menschen und die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland. Deutscher Bundestag, 15. Wahlperiode, Drucksache 15/6014. Berlin.

Coelen, Thomas (2009). Ganztagsbildung im Rahmen einer kommunalen Kinder- und Jugendbildung. In: Bleckmann, Peter;Durdel, Anja (Hrsg.)(2009). Lokale Bildungslandschaften. Wiesbaden: VS-Verlag. 89 – 104.

Deutscher Städtetag (2007). Aachener Erklärung des Deutschen Städtetages anlässlich des Kongresses „Bildung in der Stadt“ am 22./23. November 2007. www.ec.europa.eu/education/migration/germany9_de.pdf [Zugriff: 26.09.2012].

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (2007). Diskussionspapier des Deutschen Vereins zum Aufbau Kommunaler Bildungslandschaften. www.deutscher-verein.de/05-empfehlungen/empfehlungen_archiv/empfehlungen2007/ pdf/Diskussionspapier_des_Deutschen_Vereins_zum_Aufbau_Kommunaler_Bildungslandschaften.pdf [Zugriff: 26.09.2012].

Duveneck, Anika; Volkholz, Sybille (2011). Kommunale Bildungslandschaften, Heinrich Böll Stiftung, Schriftenreihe zu Bildung und Kultur, Band 9.

Eisnach, Kristina (2011). Ganztagsschulentwicklung in einer kommunalen Bildungslandschaft. Möglichkeiten und Grenzen von Unterstützungsstrukturen. Wiesbaden : VS Verlag.

Faber, Angela (2011). Kulturelle Bildung als kommunalpolitische Querschnittsaufgabe. Von der Aachener Erklärung zum kommunalen Gesamtkonzept für kulturelle Bildung. In: bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V: (2011). Kulturelle Bildung. Reflexion. Argumente. Impulse, Nr. 8, 2011.

Haenisch, Hans (2012). Kulturelle Bildung im offenen Ganztag. Eine qualitative Studie zur Struktur, den Arbeitsweisen und Gelingensbedingungen kultureller Angebote in Grundschulen. Soest.

Hohmaier, Kathrin; Speck, Karsten (2018, im Erscheinen). Dimensionen der Anforderungen in Kooperation zwischen KünstlerInnen und Bildungseinrichtungen. Empirische Ergebnisse aus dem Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation. In: Ludwig, Joachim; Ittner, Helmut (Hrsg.) (2018). Forschung zum pädagogisch-künstlerischen Wissen und Handeln. Pädagogische Weiterbildung für Kunst- und Kulturschaffende Band 2: Forschung. Wiesbaden: Springer VS. Im Erscheinen.

Keuchel, Susanne; Hill, Anja (2012). Quo Vadis? Empirische Analyse von Kommunalen Gesamtkonzepten zur Kulturellen Bildung (im Auftrag der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.), Köln. www.bkj.de/all/artikel/id/6335.html [Zugriff: 20.03.2013].

Kolbe, F.-U./Reh, S. (2008). Kooperation unter Pädagogen. In: Coelen, T.;  Otto, H. U. (Hrsg.) (2008). Grundbegriffe Ganztagsbildung: Das Handbuch Wiesbaden: Springer VS. 799 – 808.

Mack, Wolfgang; Harder, Anna; Kelö, Judith; Wach, Katharina (2006). Lokale Bildungslandschaften. Projektbericht. Deutsches Jugendinstitut e.V.www.dji.de/bibs/Projektbericht_Bildungslandschaften _Mack.pdf [Zugriff: 06.08.2012].

Meinecke, Annika; Schalkhaußer, Sofie; Täubig, Vicki (2009). „Stadtteil und Schule" - Netzwerke in der „lokalen Bildungslandschaft" Lübeck. In: Berkemeyer, Nils; Kuper, Harm; Manitius, Veronika; Müthing, Kathrin (Hrsg.) (2009). Schulische Vernetzung. Eine Übersicht zu aktuellen Netzwerkprojekten. Münster u. a.: Waxmann. 149 – 162.

Olk, Thomas;  Speck, Karsten; Stimpel, T. (2011). Professionelle Kooperation unterschiedlicher Berufskulturen an Ganztagsschulen – Zentrale Befunde eines qualitativen Forschungsprojektes. Zeitschrift für Erziehungswissenschaften 14. 63 – 80.

Schulz, Gabriele; Zimmermann, Olaf (2005) Kulturelle Bildung und Bildungsreform. In: Deutscher Kulturrat (Hrsg.) (2005) Kulturelle Bildung in der Bildungsreformdiskussion. Konzeption Kulturelle Bildung III. Berlin: Eigenverlag. 9 – 154.

Szczyrba, B. (2003). Rollenkonstellationen in der pädagogischen Beziehungsarbeit : neue Ansätze zur professionellen Kooperation am Beispiel von Schule und Jugendhilfe. Bad Heilbrunn/Obb.: Klinkhardt.

Speck, Karsten (2009). Schulsozialarbeit – Eine Einführung. München: Reinhardt.

Speck, Karsten; Olk, Thomas; Böhm-Kasper, Oliver; Stolz, Heinz-Jürgen; Wiezorek, Christine (Hrsg.) (2011a). Ganztagsschulische Kooperation und Professionsentwicklung: Studien zu multiprofessionellen Teams und sozialräumlicher Vernetzung. Weinheim und München: Beltz/Juventa-Verlag.

Speck, Karsten; Olk, Thomas; Stimpel, Thomas (2011b). Auf dem Weg zu multiprofessionellen Organisationen? Die Kooperation von Sozialpädagogen und Lehrkräften im schulischen Ganztag. Empirische Befunde aus der Ganztagsforschung und dem Forschungsprojekt „Professionelle Kooperation von unterschiedlichen Berufskulturen an Ganztagsschulen“ (ProKoop). In: Zeitschrift für Pädagogik. 57. Jg., 57. Beiheft. 184 – 201.

Speck, Karsten; Hohmaier, Kathrin (2017). Bedarf trifft Realität. Ausgewählte Befunde einer Mixed-Methods-Studie zur Weiterbildung von Kunst- und Kulturschaffenden* für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen* in Schulen und lokalen Bildungslandschaften. In: Heber, Michael; Jas, Mona (Hrsg.) (2017). Fokus: Kunst- und Kulturschaffende* in Bildungseinrichtungen! Debatten um Rahmenbedingungen, Potenziale und Kompetenzen für kulturelle Bildungsprojekte. München: kopaed. 91 – 117.

Steiner, Christine (2010). Multiprofessionell Arbeiten im Ganztag: Ideal, Illusion oder Realität? Der pädagogische Blick, (18)1.22 – 36.

Stolz, Heinz-Jürgen (2007). Schule ist mehr als Bildung – Bildung ist mehr als Schule. Auf dem Weg zu lokalen Bildungslandschaften. In: kobra.net. Kooperation in Brandenburg 2007. Forum GanzGut Lokale Bildungslandschaften. Bildung kommunal gestalten. Potsdam.

Stolz, Heinz-Jürgen (2011). Blühende Bildungslandschaften? Möglichkeiten und Grenzen lokaler und regionaler Bildungsnetzwerke. In: Landschaftsverband Landesjugendamt Rheinland: inform 1/2011.  3 – 7.

Thimm, K. (2008). Personelle Kooperation und Fortbildung. In: Coelen, T.; Otto, H. U. (Hrsg.)(2008). Grundbegriffe Ganztagsbildung: Das HandbuchWiesbaden: Springer VS. 809 – 818.

Weitere Informationen

Website Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation der BKJ

Informationen zum Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation auf der Website der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Informationen zum Kompetenzkurs Kultur – Bildung – Kooperation auf der Website der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

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