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ZiviZ-Studie: Corona-Krise schwächt zivilgesellschaftliche Strukturen

12.02.21

Die ZiviZ gGmbH hat Führungskräfte von Verbänden, Infrastruktureinrichtungen und Organisationen der Zivilgesellschaft zur Situation von Vereinen und anderen Organisationen während der Corona-Pandemie befragt.

In einem Policy Paper mit dem Titel „Weniger Handlungsspielräume trotz besonderer Leistungen“ wurden nun die Ergebnisse der Panelbefragung unter 685 zivilgesellschaftlichen Organisationen veröffentlicht. Es geht darin um gegenwärtige, besondere Herausforderungen, um bisherige Hilfsmaßnahmen und darum, wie Zivilgesellschaft in den kommenden Monaten stabilisiert werden könnte. Das Policy Paper enthält neben einer ausführlichen Darstellung und Einordnung der Ergebnisse Empfehlungen an Zivilgesellschaft und Politik. U. a. heißt es darin:

  • In der Öffentlichkeit sollte nachdrücklich der Wert des gemeinnützigen ehrenamtlichen Engagements für die Gemeinschaft im Kleinen sowie die gesamte Gesellschaft anerkannt werden. Bürger*innen müssen zudem ermutigt werden, sich dauerhaft ehrenamtlich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Zivilgesellschaftliche Organisationen selbst sollten noch engagierter als bisher beispielsweise über Aushänge, Infobriefe an Bürgermeister*innen und Landrät*innen und Social Media zeigen, was sie leisten und wie leicht ihre wichtige Arbeit unterstützt werden kann.
  • Die Umfrageergebnisse bestärken Versuche einiger Länder, Hilfsprogramme zu verlängern und die Bedingungen zur Antragsstellung anzupassen. Dabei sollte über weitere Programme beraten werden, wie beispielsweise die Bereitstellung von Sondermitteln für besonders hohe Mehrkosten durch Hygienemaßnahmen, Empowerment und Digitalisierung in der Verwaltungsarbeit kleiner und mittlerer Organisationen.
  • Informationen zu den Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern können noch mehr Organisationen erreichen. Diese sollten außerdem während des Antragstellungsprozesses beratend begleitet werden. Landes- und Bundesverbände sowie Infrastruktureinrichtungen können hier als Partner stärker eingebunden werden.
  • Corona-Krise
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