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Unterstützung bei Assistenzbedarf und Zuschüsse zu Fahrtkosten: 65 Mio zusätzlich für die Freiwilligendienste

26.03.20

In den Jahren 2021 bis 2023 sollen die Freiwilligendienste zusätzlich 65 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung erhalten. Das hat das Bundeskabinett, also die Kanzlerin und die 15 Bundesminister*innen, am 18. März 2020 beschlossen.

Das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) als Zentralstelle der Freiwilligendienste Kultur und Bildung mitgeteilt: „Mit dem Kabinettbeschluss der Eckwerte zum Bundeshaushalt 2021 und zum Finanzplan des Bundes 2020 bis 2024 vom 18. März 2020 werden die Ansätze für die Freiwilligendienste (Jugendfreiwilligendienste FSJ/FÖJ/IJFD +25 Mio. Euro gegenüber dem Finanzplan und Bundesfreiwilligendienst +40 Mio. Euro gegenüber dem Finanzplan) auf dem Niveau von 2020 bis zum Finanzplanungsjahr 2023 fortgeschrieben. Damit sind die Ansatzanhebungen aus dem parlamentarischen Haushaltsverfahren 2020 jedenfalls über 3 Jahre verstetigt. Die Entscheidung steht natürlich unter Parlamentsvorbehalt.“

Sofern also der Bundestag zustimmt, lassen sich also folgende Erfolge verzeichnen:
Freiwillige aus allen Programmen engagieren sich seit über drei Jahren bundesweit dafür, dass Freiwillige die Angebote des öffentlichen Personenverkehrs möglichst kostengünstig nutzen können. Die Mittelerhöhung im Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist hier ein wertvoller Teilerfolg, den die Freiwilligen erstritten haben. Die stärkere Erhöhung hier speist sich aus einem monatlichen Zuschuss von 20 Euro zu den Fahrtkosten.

Für FSJ und BFD ist mit der Mittelerhöhung die Förderung von Assistenzleistungen für Freiwillige von bis zu 3.600 Euro für ca. 850 Personen je Freiwilligendienstformat eingeplant. Damit lässt sich ein mehr an Teilhabe verwirklichen, gleichberechtigte Teilhabe sähe jedoch anders aus. Denn für diejenigen, die auf umfängliche Assistenzleitungen angewiesen sind, wird eine große Finanzierungslücke in der Finanzierung verbleiben.   

Unter dem Strich ist die Bereitstellung zusätzlicher Haushaltsmittel ein feiner Erfolg der unterschiedlichen Aktivitäten von Trägern, Einrichtungen und Freiwilligen, die Freiwilligendienste besser auszustatten.

Die BKJ bedankt sich bei allen Institutionen und Personen, die sich hierfür engagiert haben!

Zudem sendet die Bundespolitik hiermit in Zeiten, in denen es besonders auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt ankommt, ein starkes Signal der Unterstützung für freiwilliges Engagement.

Weitere Informationen

Die BKJ hatte im Herbst 2019 über die angekündigten Kürzungen in den Freiwilligendiensten berichtet:

  • Gute Nachrichten: Haushaltsausschuss korrigiert Etat für die Freiwilligendienste, Meldung vom 15. November 2019
  • 50 Millionen Euro weniger für die Freiwilligendienste trotz Rekord-Haushalt des BMFSFJ, Meldung vom 29. Oktober 2019

 

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