Seite in leichter Sprache öffnenSeite in Gebärdensprache öffnen
  1. BKJ – Verband für Kulturelle Bildung
  2. Nachrichten
  3. Umfrage des Deutschen Musikrats zu Folgen der Corana-Krise für Kulturschaffende

Nachricht

Umfrage des Deutschen Musikrats zu Folgen der Corana-Krise für Kulturschaffende

16.03.20

Der Deutsche Musikrat hat Bund und Länder nochmals aufgerufen, ihre Solidarität mit den Kulturschaffenden zu zeigen und zeitnah einen Notfallfonds für Härtefälle zu etablieren. Deutsche Musikrat hatte bereits am 4. März 2020, nach der Absage der Frankfurter Musikmesse, von der Bundesregierung ein Auffangprogramm gefordert, um Arbeitsplätze im Musikleben zu sichern und soziale Härten zu vermeiden.

„Für viele Kulturschaffende steht jetzt durch abgesagte Veranstaltungen die Existenz auf dem Spiel. Das betrifft auch die freien Musikerinnen und Musiker. Wer laut Künstlersozialkasse mit einem Jahresbruttoeinkommen von 13.000 Euro über die Runden kommen muss, kann keine Rücklagen schaffen. Die klare Botschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, hier helfen zu wollen, ist ein wichtiges Signal an die gesamte Kulturszene. Ich hoffe, dass die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder sich ebenfalls in dieser Verantwortung sehen, denn Kultur ist mindestens ebenso systemrelevant, wie es die Banken sind. Die Vielfalt unseres Kulturlebens ist die Lebensader für unser Zusammenleben.“

Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates

Der Deutsche Musikrat hat am eine Umfrage unter Kulturschaffenden über die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Arbeit initiiert, um sich ein möglichst umfassendes Bild über die Probleme und finanziellen Schäden zu machen, die sich für die Musikszene Deutschlands aus der aktuellen Situation ergeben. Die Erkenntnisse aus dieser Umfrage sollen einen Beitrag dazu liefern, geeignete Hilfe-Maßnahmen anzustoßen. Die Umfrage läuft noch bis 31. März 2020.

Eine Initiative des BKJ-Mitglieds:

Deutscher Musikrat

Deutscher Musikrat

Der Deutsche Musikrat repräsentiert die Interessen von rund acht Millionen musizierenden Menschen und ist der weltweit größte Dachverband der Musik. Er wirkt mit seinen Mitgliedsverbänden und -institutionen, zahlreichen Persönlichkeiten des Musiklebens sowie seinen Projekten und Fördermaßnahmen als Ratgeber und Kompetenzzentrum für Politik und Zivilgesellschaft. Ziel ist es,  Bürger*innen gleich welcher sozialen oder ethnischen Herkunft den Zugang zur Welt der Musik zu ermöglichen. Finanziert wird er aus Zuwendungen des Bundes, der Länder, einzelner Kommunen, Stiftungen, privater Sponsoren und Mäzene. Der Deutsche Musikrat ist Mitglied in der Deutschen UNESCO-Kommission sowie im Europäischen und Internationalen Musikrat und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Kontakt

Deutscher Musikrat
Generalsekretariat
Schumannstraße 17
10117 Berlin
Telefon +49 (0) 30 - 30 88 10 10
Mail generalsekretariat(at)musikrat.de
Web www.musikrat.de

Mehr Nachrichten

  • 23.11.20
  • Politik

Wir möchten Bildungsteilhabe junger Menschen in Pandemiezeiten aktiv unterstützen!

In einem gemeinsamen offenen Brief an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen bieten, initiiert durch die BKJ, Verbände der Kultur- und kulturellen

 ...

BKJ-Inhalt
  • 20.11.20
  • Politik

Kinderrechte müssen auch in Zeiten der Corona-Pandemie gewährleistet werden

Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert anlässlich des Internationalen Tags der Kinderrechte an Bund, Länder und Kommunen die in der UN-Kinderrechtskonvention

 ...

Diese Seite teilen:

 

Gefördert durch

Zur Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.