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Neue Sinus-Jugendstudie „Wie ticken Jugendliche 2024?“

18.06.24

Titelbild: bpb

Alle vier Jahre erscheint die Sinus-Jugendstudie und trifft Aussagen darüber, wie junge Menschen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutschland ihren Alltag leben und erleben, welche Werte und Grundorientierungen sie haben und welche Lebensentwürfe sie verfolgen.

Die 5. SINUS-Jugendstudie behandelt außerdem die Themen: Umgang mit politischen Krisen, soziale Ungleichheit und Diskriminierung, Engagement und Beteiligung, Lernort Schule, mentale Gesundheit, Sinnsuche und Spiritualität in Social Media, Umgang mit Fake News, Geschlechtsidentität und Rollenerwartungen sowie Sport und Bewegung.

Das SINUS-Institut bietet ein Modell an, in dem es die jugendlichen Lebenswelten in sieben Bereiche mit verschiedenen Werten und Geisteshaltungen unterteilt:

  • Traditionell-Bürgerliche
  • Adaptive
  • Prekäre
  • Konsum-Materialisten
  • Experimentalisten
  • Neo-Ökologische
  • Expeditive

Die Hauptergebnisse der Studie sind anlässlich des Erscheinens der neuen Studie folgendermaßen zusammengefasst:

  • Trotz multipler Krisen zeigen Jugendliche (gedämpften) Optimismus.
  • Den meisten Jugendlichen geht es – subjektiv – nicht schlecht.
  • Die Sorgen der Jugendlichen sind meist privater Natur.
  • Die „bürgerliche Normalbiografie“ ist immer noch Leitmotiv vieler Teenager.
  • Die Akzeptanz von Diversität nimmt zu, die Sensibilität für Diskriminierung ist groß.
  • Die Jugendlichen sind sehr sensibel für strukturelle Ungleichheiten, Chancenungleichheit halten die Jugendlichen für unfair.
  • Die Awareness für die Probleme unserer Zeit übersetzt sich kaum in Politik-Interesse oder längerfristiges Engagement. Aber: Krisen können zu sporadischem Engagement motivieren.
  • Die Schule ist aus Sicht der Befragten selten ein Lernort für Demokratie. Auch der Stand der Digitalisierung wird kritisiert.
  • Partizipation außerhalb der Schule: Jugendliche wollen mitreden, aber nicht alle wollen mitbestimmen.
  • Soziale Medien sind das wichtigste Informations- und Kommunikationsmittel.
  • Die negativen Folgen des Social-Media-Konsums sind vielen Jugendlichen bewusst, z. B. Fake News oder mentale Gesundheit.
  • Sport gilt als „Droge gegen Stress“.

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