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Neue Position zu internationalen Perspektiven der Kulturellen Bildung: Grenzen überschreiten im Denken und Handeln

12.02.24

Bild: BKJ | Oliver Koll

Jugendaustauschprojekte fördern, den Fachkräfteaustausch stärken und international mit Partnern vernetzen – das sind wichtige Aufgaben der BKJ. Grundlage all dessen ist die Überzeugung, dass Kulturelle Bildung Verständnis, Gemeinschaft und eine lebenswerte Welt von morgen fördert.

Damit Kulturelle Bildung ihr jugend-, bildungs- und kulturpolitisches Potenzial auch in der grenzüberschreitenden Arbeit entfalten kann und damit Akteure der formalen und non-formalen Kulturellen Bildung internationale Projekte auf Basis der Grundwerte umsetzen können, wie sie etwa in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen oder der Seoul Agenda „Goals for the Development of Arts Education“ niedergelegt sind, braucht es gute und verlässliche Rahmenbedingungen.

Deswegen haben die BKJ und ihre Mitglieder kürzlich die Position „Europäische und weltweite Perspektiven. Grenzen überschreiten im Denken und Handeln“ verabschiedet. Mit dem Positionspapier stellen sie wichtige Forderungen auf, die Politik und Verwaltung gleichermaßen Handlungsempfehlungen sein sollen, um Kulturelle Bildung und ihre Potenziale für Kinder und Jugendliche auch in der internationalen Zusammenarbeit zu stärken.

Für die Akteure der Kulturellen Bildung ‒ von Jugendkunstschule, Theaterverein über Spielmobilinitiative bis hin zu den landes- und bundesweiten Fachorganisationen und Verbänden Deutschlands aus allen Kunst- und Kultursparten ‒ trägt das Positionspapier zudem Empfehlungen zusammen, wie sie in ihrer Praxis europäische und weltweite Perspektiven stärken können.

Die Forderungen und Empfehlungen sind im Positionspapier für die folgenden sieben wichtigen Bereiche formuliert:

  1. Zivilgesellschaft in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik stärken
  2. Bilaterale Beziehungen pflegen
  3. Europäische Zusammenarbeit stärken
  4. Globale Zusammenhänge verstehen lernen
  5. Partnerschaftlichen Jugend- und Fachaustausch zur Normalität machen
  6. Diversität und Internationalität zusammendenken
  7. Bedeutung Kultureller Bildung weltweit sichtbar machen

Weitere Informationen

Zum Positionspapier

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