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26.07.2016 /// Neuer Beirat für die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online berufen

Ein Peer-Review-Verfahren stärkt die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und Erfahrungswissen des Praxisfeldes.

Grafik Kulturelle Bildung Online; Foto: kallejip/photocase.comIn seiner konstituierenden Sitzung hat der neu berufene Beirat der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online der Umsetzung eines Double-blind Peer-Review-Verfahrens (Doppelblindverfahren) für alle zukünftigen Artikel zugestimmt, die auf www.kubi-online.de veröffentlicht werden. „Das neue Peer Review Verfahren trägt der intensiven Nutzung der Wissensplattform durch Hochschulen und Fachkräfte aus der Praxis gleichermaßen Rechnung“, so Prof. Dr. Max Fuchs, Vorsitzender des Beirats. „Mehr denn je gilt es, das Verhältnis von wissenschaftlicher Forschung und dem breiten Erfahrungswissen des Praxisfeldes so auszugestalten, dass die vorhandenen Erkenntnisse gehoben und nutzbar werden. Das Peer Review Verfahren stärkt deshalb ausdrücklich die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Standards, die unterschiedliche Wissensformen reflektieren und miteinander verbinden“, so Fuchs weiter.

In den Beirat berufen wurden Prof. Dr. Cornelie Dietrich, Leuphana Universität Lüneburg, Prof. Dr. Max Fuchs, Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Benjamin Jörissen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Ute Pinkert, Universität der Künste Berlin, Brigitte Schorn, Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“, Prof. Dr. Werner Thole, Universität Kassel und Prof. Dr. Wolfgang Zacharias, Hochschule Merseburg.

„Qualitätsanspruch einer Online-Zeitschrift“

„Dank eines fachlich divers besetzten Beirates und der Unterstützung einer großen Anzahl an kompetenten, ehrenamtlichen Gutachter*innen lässt sich das neue Begutachtungsverfahren erfolgreich umsetzen“, so der für die Wissensplattform verantwortliche Trägerverbund, bestehend aus Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung (Prof. Dr. Susanne Keuchel), Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss), der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (Tom Braun) sowie dem Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim (Nina Stoffers). „Mit dem Handbuch Kulturelle Bildung und der Fortschreibung auf der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online existiert eine Sammlung und systematische Darstellung von Fachwissen in der Kulturellen Bildung, die kulturpolitisch, praktisch und wissenschaftlich nutzbar gemacht werden kann. Handlungsleitendes Wissen und Erkenntnisse aus Forschung, Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung können hier fruchtbar zusammengeführt und abgebildet werden. Dies ist nicht zuletzt angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen von Relevanz, da es für die Umsetzung dringend notwendiger Strategien für mehr kulturelle Teilhabe und Zusammenhalt unerlässlich ist, zu verstehen, was Professionalität in der Praxis bedeutet und welche Rolle wissenschaftliches Wissen hierbei spielt. Das neue Begutachtungsverfahren wird einen wissenschaftlichen und fachlichen Qualitätsanspruch umsetzen, der ähnlich einer Online-Zeitschrift den Stand der Entwicklungen des Feldes Kultureller Bildung beschreibt. Durch diesen transparenten Qualitätsanspruch kann die Wissensplattform vor allem auch zunehmend in Aus- und Weiterbildungskontexten genutzt werden“, so die Trägervertreter*innen weiter.

Die Wissensplattform Kulturelle Bildung Online ist ein Projekt in Trägerschaft der vier bundeszentralen Fachorganisationen für Kulturelle Bildung in Deutschland: der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie dem Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim. Durchschnittlich 15.000 Zugriffe pro Monat verzeichnet die Plattform und über 300 Fachbeiträge sind inzwischen dort zu finden. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert die Plattform als ein Schwerpunkt-Projekt der Kulturellen Bildung, um „zur wissenschaftlichen Verständigung über Qualitätsstandards in Kunst, Kultur und Pädagogik beizutragen“, so Staatsministerin Monika Grütters.

Weitere Informationen

Kulturelle Bildung Online

Beirat Kulturelle Bildung Online

Doppelblindgutachten (Wikipedia)

Foto: kallejip/photocase.com


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