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26.04.2019 /// Autor*innen gesucht zum Thema „Digitalisierung @ Kulturelle Bildung“

Was bedeuten digitale Welten, Digitalität und Digitalisierung in der Kulturellen Bildung? Dieser Fragestellung widmet kubi-online ein Schwerpunktthema und lädt Fachkräfte aus den künstlerisch-kulturellen Praxisfeldern, Wissenschaftler*innen und Forscher*innen ein, sich daran mit eigenen Fachbeiträgen zu beteiligen.

Wir leben in einer Welt, in der Analoges und Digitales einander durchdringen: In den Künsten und Kulturen, Wissenschaften, in Bildungs- sowie Alltagskontexten. Radikal ändern sich dadurch Denk- und Handlungsweisen. Der neue Themenschwerpunkt wird die Konsequenzen für das Praxisfeld der Kulturellen in den Fokus rücken.

Die folgende Fachbeiträge zu diesem Thema sind bereits auf der Wissensplattform erschienen:

Überblick: Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung

von Lisa Unterberg

Vorgestellt werden 13 ausgewählte Forschungsvorhaben, die innerhalb der Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung realisiert werden, und die das spezifische Forschungsinteresse nach den Implikationen ihrer Befunde für die Praxis der Kulturellen Bildung verbindet.

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Herausforderung der Kulturellen Bildung im Digitalzeitalter

Von Thomas Damberger

Die Digitalisierung durchdringt nahezu sämtliche Bereiche der Gesellschaft und sorgt für fundamentale Veränderungen. So ist der Mensch kaum bemerkt zum Objekt eines umfassenden kybernetischen Systems geworden, für das Steuerung und Kontrolle - auch Manipulation - konstitutiv sind. Der Beitrag zielt darauf ab, die Herausforderung zu benennen, vor die sich die Kulturelle Bildung angesichts der Potenziale der Digitalisierung gestellt sieht.

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Subjektivation und „ästhetische Freiheit“ in der post-digitalen Kultur

von Benjamin Jörrissen

Der Begriff der „Subjektivation“ oder „Subjektivierung“ hat in den aktuellen bildungstheoretischen und -philosophischen Diskussionen eine zentrale Bedeutung erlangt. Im Sinne der subjekt- und machtkritischen Einwürfe hinterfragt er die klassische, für das pädagogische Selbstverständnis und Ethos nicht selten zentrale Emphase für das emanzipierte, aufgeklärte und kompetente Subjekt. Die Forderung nach einem „starken Subjekt“, wie sie nicht nur im bildungspolitischen Diskurs, sondern auch im Diskurs der Kulturellen Bildung eine programmatische Forderung darstellt, verdient vor diesem Hintergrund als solche eine kritische Würdigung, bevor nachfolgend Fragen der Digitalisierung diskutiert werden.

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Autor*innen-Aufruf: „Digitalisierung @ Kulturelle Bildung“


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