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18.06.2018 /// Kultur macht stark: Kulturelle Bildung wirkt gesellschaftspolitisch

Über 250 Projekte sind in diesem Jahr für eine Förderung im Programm „Künste öffnen Welten“ der BKJ ausgewählt. Sie zeigen, dass Kulturelle Bildung gesellschaftspolitisch relevant und wirksam ist: Die geförderten Bündnisse für Bildung schaffen inklusive Begegnungen, geben Kindern und Jugendlichen eine Stimme und bearbeiten Zukunftsthemen wie Ökologie, Zusammenleben oder Demokratie. Die Mittel für das Jahr 2018 sind ausgeschöpft.

Das Bundesförderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ erreichte schon in der ersten Förderphase zwischen 2013 und 2017 das zentrale Programmziel: mehr Bildungsgerechtigkeit. Bildungsgerechtigkeit, die nicht auf den schulischen Bildungserfolg reduziert ist. Vielmehr ermöglichen die geförderten Projekte kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe für Kinder und Jugendliche. Diesen Aspekt betont die BKJ in der zweiten Förderphase mit „Künste öffnen Welten“ besonders. Durch das Programm setzen sich daher vielfältige Träger kultureller Bildungspraxis vor Ort stärker mit Zusammenhalt, Diskriminierung, Kinder- und Jugendrechten, Radikalisierung oder Nachhaltiger Entwicklung auseinander und bringen diese Themen in ihre Arbeit ein.

Prof. Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der BKJ, sieht den Dachverband für Kulturelle Bildung in der Verantwortung: „Wir müssen Kulturelle Bildung auch in ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung sichtbar machen. Die hohe Resonanz auf unser Programm zeigt, dass wir mit unserem großen Netzwerk auf dem richtigen Weg sind: Kulturinstitutionen, kulturpädagogische Einrichtungen, Kulturvereine, aber auch viele Träger der Jugend- und Sozialarbeit nehmen sich diesem gesellschaftlichen Gestaltungsauftrag an. Sie wollen etwas bewirken. ‚Kultur macht stark‘ ist mehr als ein Bildungsprogramm. Nicht zuletzt deshalb sollte es erweitert und verstetigt werden, denn Kinder und Jugendliche brauchen positive Erfahrungen, dass sie gehört und anerkannt werden, dass sie wirksam sind und Gesellschaft aktiv mitgestalten können. Kulturelle Bildung entfaltet genau hier gesellschaftliche Relevanz – in der Kooperation zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren und öffentlichen Einrichtungen und mit staatlicher Unterstützung. Daher braucht es weitere Investitionen in Infrastrukturen und Projekte, um die engagierten Bündnisse vor Ort zu sichern und eine nachhaltige Wirkung zu gewährleisten.“

Als Programmpartner des Förderprogramms „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die BKJ mit „Künste öffnen Welten“ bereits in der zweiten Förderphase (2018 – 2022) Bündnisse, die außerschulische Projekte der Kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche umsetzen, die von Bildungsungerechtigkeit besonders betroffen sind. Mit ihrem Programm spricht die BKJ ein sehr breites Spektrum an Trägern und Konzepten an. Das Auswahlgremium wurde vor allem von denjenigen Projektanträgen überzeugt, die ausgehend von den Potenzialen der Künste mit kulturellen Bildungskonzepten

  • gesellschaftliche, politische und ökologische Themen wie Nachhaltigkeit, Zusammenleben oder Demokratie bearbeiten,
  • ländliche Räume erobern oder urbane Räume weiterentwickeln,
  • lebensweltliche und sozialräumliche Perspektiven öffnen, indem Kinder und Jugendliche ihr Umfeld erforschen und gestalten,
  • Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Erfahrungen – ob alt oder jung, arm oder reich, neuzugewandert oder bereits beheimatet … – ermöglichen,
  • freiwilliges Engagement für bzw. Selbstorganisation und Partizipation von Kindern und Jugendlichen fördern.

Für dieses Jahr haben 366 Bündnisse eine Förderung im Programm „Künste öffnen Welten“ beantragt. 120 sind mit ihren Projekten bereits im Frühjahr gestartet. Weitere gut 130 Projekte beginnen in den kommenden Wochen. Diese Resonanz zeigt: Wenn die Instrumente stimmen, ist die Praxis auf dem Weg und will bewirken.

Bündnisse, die ein kulturelles Bildungsprojekt im Jahr 2019 beginnen und dafür eine Förderung bei „Künste öffnen Welten“ beantragen wollen, können ihre Projektidee bis zum 15. September 2018 einreichen.

Weitere Informationen

Informationen über das Förderprogramm „Künste öffnen Welten“

Informationen über die Projekte in „Künste öffnen Welten“


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