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Lasst uns spielen – Medienpädagogik und Spielkulturen

20.09.22

Titelbild: GMK

Digitale Spiele sind neben analogen (kindlichen) Spielformen heutzutage ein fester Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung geworden. Genau wie beim Spiel allgemein laden sie zum Experimentieren ein und dienen der Entfaltung und dem Erwerb von Erfahrungen. Diese Art von Weltaneignung als Teil der aktuellen Realität lässt sich von vornherein auf sinnvolle Weise in Bildungskontexte einbinden.

Kritische Aspekte, wie Spielsucht bzw. Gaming Disorder oder Instrumentalisierung von Spiel, gilt es dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Gerade durch medienpädagogische Angebote kann ihnen begegnet werden. Eine Trennung von digitalen und analogen Spielen ist dabei nicht in jedem Kontext sinnvoll, denn beide Formen sind relevant und prägen die Mediensozialisation von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In medienpädagogischen Praxisprojekten können auch die Anleiter*innen einen Vorteil aus allen Formen des Spiels ziehen. Auch deshalb scheint es sinnvoll, das pädagogische Potenzial von analogen und digitalen Spielvarianten weiter auszuloten.

Die Beiträge im 58. Band der GMK-Reihe „Schriften zur Medienpädagogik“ im kopaed Verlag präsentieren viele verschiedene und gelungene Ansätze, mit der sich die Medienpädagogik dem digitalen Spiel annähert. Gleichzeitig geben sie notwendige Impulse zu einem reflektierten Umgang mit der spannungsgeladenen Entwicklung digitaler Spielwelten. Damit werden aus unterschiedlichen Perspektiven wichtige Anstöße gegeben, die es weiterzuentwickeln und in die Praxis umzusetzen gilt. Die Beiträge sind online verfügbar.

Das ist eine Publikation vo BKJ-Mitglied:

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland (GMK) wurde 1984 als bundesweiter Zusammenschluss von Fachleuten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Medien gegründet. Als größter medienpädagogischer Dach- und Fachverband für Institutionen und Einzelpersonen ist die GMK Plattform für Diskussionen, Kooperationen und neue Initiativen. Sie setzt sich als bundesweiter Fachverband der Bildung, Kultur und Medien für die Förderung von Medienpädagogik und Medienkompetenz ein. Auch in der Schweiz und in Österreich ist die GMK aktiv. Sie bringt medienpädagogisch Interessierte und Engagierte aus Wissenschaft und Praxis zusammen und sorgt für Information, Austausch und Transfer.

Aktivitäten

Dieter Baacke Preis – Die bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte
Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die GMK und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFJFJ) seit 2001 beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Der Dieter Baacke Preis wird in sechs verschiedenen Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind.
www.dieter-baacke-preis.de

Publikationen

Schriftenreihe „Schriften zur Medienpädagogik“
hrsg. von der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur,
erscheint einmal jährlich im kopaed-Verlag
www.kopaed.de/kopaedshop/?pg=2_16&qed=40

Schriftenreihe „Dieter Baacke Preis Handbuch“
hrsg. von Friederike von Gross und Renate Röllecke,
erscheint einmal jährlich im kopaed-Verlag
www.dieter-baacke-preis.de/handbuecher

Kontakt

Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) e. V.
Obernstraße 24a
33602 Bielefeld
Telefon +49 (0) 521 - 677 - 88
Fax +49 (0)521 - 677 - 27
Mail gmk(at)medienpaed.de
Web www.gmk-net.de

  • Medienbildung

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