Leichte SpracheGebärdensprache
  1. BKJ – Verband für Kulturelle Bildung
  2. Nachrichten
  3. JuCo-Studie IV: Erste Ergebnisse zur Lebenssituation junger Menschen nach der Pandemie

Nachricht

JuCo-Studie IV: Erste Ergebnisse zur Lebenssituation junger Menschen nach der Pandemie

22.01.24

Bild: Universitätsverlag Hildesheim

Unter dem Titel „Der Einfluss der Corona-Pandemie auf das Wohlbefinden junger Menschen. Auswirkungen und anhaltende Trends“ präsentiert der vierte Teil der JuCo-Studie erste Ergebnisse. Die bundesweite Online-Erhebung zeigt auf, wie junge Menschen die Folgen der Pandemie und der aktuellen Krisen erleben.

Nachdem die JuCo-Studie bereits in den ersten drei Teilen die Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen während der Corona-Maßnahmen untersuchte, widmet sich der vierte Teil ausgewählten Trends, die das Erleben junger Menschen im Verlauf der Pandemie kennzeichnen und fokussiert dabei vor allem pandemie- und jugendspezifische Themen. Befragt wurden dabei junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren. Im Fokus standen auch die Themenbereiche Wohlbefinden, soziale Kontakte, Erfahrungen in und mit Institutionen, Freizeitgestaltung sowie Ängste und Sorgen.

Junge Menschen nehmen persönliche, finanzielle, soziale und gesellschaftliche Folgen wahr, die sowohl ihr aktuelles Leben als auch ihre potenzielle Zukunft über das Ende der Pandemie hinaus beeinflussen.

JuCo-Studie IV

Die quantitativen Ergebnisse zeigen, dass die Sorgen um die gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland auch nach der Pandemie noch immer auf dem Niveau zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns liegen. Insgesamt zeigt die Studie dadurch, wie sensibel junge Menschen auf gesellschaftliche und politische Entwicklungen reagieren. Vor allem mit Blick auf ihre Zukunftsgestaltung spüren viele von ihnen große Unsicherheiten. Auch hat ein Großteil der jungen Menschen nicht das Gefühl, im Rahmen der politischen Gestaltung mit ihren Belangen und Sorgen wahr- und ernstgenommen zu werden.

Die Studie spricht sich daher in ihren Schlussfolgerungen unter anderem für eine nachhaltige und verlässiche Infrastruktur sowie für verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche aus. Insbesondere eine außerschulische Infrastruktur sei notwendig, um auch sozialen wie psychischen Belastungen entgegenzuwirken.

Alle Ergebnisse der Studie sind online nachzulesen. Die Studie wurde vom Forschungsverbund „Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit“ der Universitäten Hildesheim und Frankfurt durchgeführt.

Weitere Informationen

Nachricht (BKJ) zu JuCo-Studie I: Erfahrungen und Perspektiven junger Menschen zu Corona-Zeiten (22.05.2020)

Nachricht (BKJ) zu JuCo-Studie II: „Die Pandemie hat mir wertvolle Zeit genommen“ (11.12.2020)

Nachricht (BKJ) zu JuCo III: „Verpasst? Verschoben? Verunsichert?“ (02.03.2022)

  • Corona-Krise

Mehr Nachrichten

  • 15.02.24
  • Neuerscheinung

Rückblick: Videoaufzeichnungen zur Infoveranstaltung "Alle Kinder haben Rechte! "

Im November 2023 fand die Infoveranstaltung „Alle Kinder haben Rechte! Kinderrechte und Partizipation bei 'Kultur macht stark‘“ statt. Die Videos dazu sind

 ...

  • 12.02.24
  • Neuerscheinung

Neue Position zu internationalen Perspektiven der Kulturellen Bildung: Grenzen überschreiten im Denken und Handeln

Jugendaustauschprojekte fördern, den Fachkräfteaustausch stärken und international mit Partnern vernetzen – das sind wichtige Aufgaben der BKJ. Grundlage all

 ...

BKJ-Inhalt

Diese Seite teilen:

 

Gefördert vom

Zur Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ist der Dachverband für Kulturelle Bildung in Deutschland.