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Internationaler Austausch: Empfehlungen zum Umgang mit Corona bei physischen Begegnungen

Wie können internationale Jugendbegegnungen in Pandemiezeiten im Präsenzformat durchgeführt werden?

22.09.20

Seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus sind Veranstaltungen in allen gesellschaftlichen Bereichen mit großer Unsicherheit verbunden. Dies betrifft auch den internationalen Jugend- und Fachkräfteaustausch.

Um den Kontakt mit ausländischen Partnerorganisationen sowie bestehende Projekte aufrechtzuerhalten, werden virtuelle Austauschformate entwickelt und von verschiedenen fördergebenden Institutionen im internationalen Bereich finanziell unterstützt.

Empfehlungen für persönliche Treffen 

Mit der schrittweisen Zurücknahme von Beschränkungen in Deutschland und Europa sind Austauschmaßnahmen und persönliche Begegnungen von Fachkräften oder Jugendgruppen zwischen Deutschland und einigen europäischen Ländern nun wieder möglich. Doch unter welchen Bedingungen? Worauf muss dabei geachtet werden? Wie lassen sich Begegnungen im In- oder Ausland organisieren, ohne dass Kinder und Jugendliche, aber auch haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte der Jugendarbeit, unnötigen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt werden?

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat hierzu die Orientierungshilfe „Internationale Jugendbegegnungen in Pandemiezeiten“(PDF) herausgegeben. Diese Publikation richtet sich an Organisator*innen von Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit im In- und Ausland, die die Durchführung einer internationalen Jugend- oder Fachkräftebegegnung als Präsenzformat planen.

In die Orientierungshilfe fließen eigene Erfahrungen bei IJAB aus der Vorbereitung von Veranstaltungen ein, zusätzlich speist sie sich aus bereits vorhandenen Hygienekonzepten (u.a. Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben), den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Bewertung von Großveranstaltungen sowie aus den bereits von verschiedenen Trägern von Maßnahmen der Internationalen Jugendarbeit vorlegten Informationen. Darin werden Grundsatzfragen, Hygienekonzepte und -standards, Krisen- und Notfallplan, mögliche Stornierungsfälle und deren Vermeidung behandelt.

Da die Entwicklung der Pandemie dynamisch verläuft, sind die verschiedenen Aspekte ständig im Blick zu behalten, und es erscheint situationsbedingt daher notwendig, laufende Aktualisierungen der Planungen einer Maßnahme vorzunehmen. Daher bietet die Orientierungshilfe Anregungen, jedoch keine abschließenden Hinweise im Umgang mit der Vorbereitung und Durchführung von Formaten unter Pandemie-Bedingungen.

Ihre Ansprechpartner*innen

Porträt von Rolf Witte

Rolf Witte

Leitung Kulturelle Bildung International

Telefonnummer: +49 (0) 21 91 - 93 48 2 - 58E-Mail-Adresse: witte@bkj.de

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