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Coronavirus: Was bedeutet das für den deutsch-russischen Jugendaustausch?

11.03.20

Die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) bittet die Organisator*innen von Begegnungen, mit ihren russischen Projektpartner*innen unter Berücksichtigung der jeweils aktuell vorliegenden Gesundheits- und Reisewarnungen in Ruhe und sorgfältig zu prüfen, wie die aktuelle Situation ist.

Sie werden gebeten, gemeinsam mit ihren russischen Partner*innen zu entscheiden, ob Ihr Projekt stattfinden kann. Sollte ihnen das Risiko zu groß erscheinen, kann die Jugendbegegnung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben oder abgesagt werden.

Deutsch-russische Jugendbegegnungen derzeit praktisch unmöglich

Am 10. März 2020 hat die russische Regierung das Coronavirus als nationale Gefahr eingestuft. Alle Personen, die aus Risikogebieten zurückreisen, müssen sich für 14 Tage selbst isolieren. Für deutsche Einreisende bedeutet das, da Deutschland als Risikogebiet eingestuft ist, dass man zunächst eine Isolation im Hotelzimmer oder in der Wohnung der Gastfamilie durchlaufen muss, um sich danach frei bewegen zu dürfen. Diese Regelung macht aktuell die Durchführung von Begegnungen praktisch unmöglich. Alle in Russland geplanten Maßnahmen sollten deshalb in die 2. Jahreshälfte 2020 verschoben werden.

Was ist nun zu tun? Werden bereits entstandene Kosten erstattet?

Wenn Sie Ihre Begegnung verschieben oder absagen und bereits Leistungen gebucht haben (z.B. Flugtickets oder Unterkünfte), die nicht kostenlos storniert werden können, kann die Stiftung DRJA die Verschiebung bzw. Absage als „höhere Gewalt“ einstufen und ggf. Kosten gemäß der Förderrichtlinien anrechnen. Bitte dokumentieren Sie Ihren jeweiligen Einzelfall:

  • Auf welcher Grundlage wurde die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung abzusagen?
  • Wer hat abgesagt, die deutsche oder russische Seite?
  • Wurden alle Anstrengungen unternommen, Ausfallkosten zu vermeiden oder gering zu halten?

Bitte sprechen Sie die Möglichkeiten einer Abrechnung der Kosten in jedem Einzelfall mit der BKJ als für Sie zuständige Zentralstelle ab.

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung DJRA.

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Ansprechpartnerinnen

Porträt von Karolina Kuhnhenn

Karolina Kuhnhenn

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 382Mail: kuhnhenn@bkj.de

Kristin Crummenerl

internationaler jugend.kultur.austausch

Fon: +49 (0) 21 91 - 794 - 414Mail: crummenerl@bkj.de

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