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Coronavirus: Was bedeutet das für den deutsch-polnischen Jugendaustausch?

30.03.20

Gruppenaustausche sind unter den gegebenen Umständen bis auf weiteres nicht realisierbar. Seit dem 16. März ist eine teilweise Schließung der deutschen Grenze in Kraft getreten. Eine Einreise nach Deutschland ohne triftigen Grund ist demnach bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Das Bundesinnenministerium beantwortet Fragen zur Grenzschließung in einem FAQ.

Jugendgruppen aus Polen dürfen also vorerst nicht mehr nach Deutschland reisen und müssen ihre Fahrt absagen oder verschieben. Auch die Reise von Gruppen oder Austauschpartner*innen nach Polen soll nach Möglichkeit verschoben werden.

Das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) bittet die Organisator*innen von internationalen Begegnungen, die allgemeinen aktuell geltenden Hinweise zu beachten.

Was ist nun zu tun? Werden bereits entstandene Kosten erstattet?

Wenn Sie Ihre Begegnung verschieben oder absagen und bereits Leistungen gebucht haben (z.B. Flugtickets oder Unterkünfte), die nicht kostenlos storniert werden können, kann das DPJW die Verschiebung bzw. Absage als „höhere Gewalt“ einstufen und ggf. Kosten gemäß der Förderrichtlinien anrechnen. Bitte dokumentieren Sie Ihren jeweiligen Einzelfall:

  • Auf welcher Grundlage wurde die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung abzusagen?
  • Wer hat abgesagt, die deutsche oder die polnische Seite?
  • Wurden alle Anstrengungen unternommen, Ausfallkosten zu vermeiden oder gering zu halten?

Bitte sprechen Sie die Möglichkeiten einer Abrechnung der Kosten in jedem Einzelfall mit der BKJ als für Sie zuständige Zentralstelle ab.

Tagesaktuelle Informationen finden Sie auf der Website des DPJW.

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