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Corona-Hilfsprogramm für Jugendbildungsstätten fortsetzen und erhöhen

16.11.20

In der Anhörung zur Lage von Jugend-, Bildungs- und Übernachtungsstätten im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Bundestag am 16. November 2020 stellte Prof.in Dr.in Susanne Keuchel, Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), die Erfahrungen mit dem im Sommer 2020 aufgelegten Hilfsprogramm vor.

Sie verweist zudem auf die Lücken, die das Programm gezeigt hat, fordert eine Fortsetzung auch in 2021 sowie die Erweiterung des Programms auf kommunale Übernachtungsstätten für Kinder und Jugendliche und auf Bildungsstätten der Kinder- und Jugendarbeit, die keine Betten haben, z. B. Jugendkunstschulen oder Theaterpädagogische Zentren.

Außerdem bringt die BKJ in der Stellungnahme ein, die Mittel des Kinder- und Jugendplans zu erhöhen, um unmittelbar nach der Corona-Krise die Kooperationen der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen, Fortbildungen von Fachkräften und Ehrenamtlichen in der Jugendarbeit sowie die europäische und internationale Jugendarbeit vollständig und schnellstmöglich wieder umsetzen sowie in besonderem Maße stärken zu können.

Die Fraktion DIE LINKE hatte in Ihrem Antrag 19/20545 vom 30. Juni 2020 gefordert, gemeinnützige Bildungs- und Jugendstätten sowie Kinder- und Jugendübernachtungsstätten mit einem Soforthilfeprogramm zu unterstützen. Ein entsprechendes Programm für 2020 ist umgesetzt worden. Bei der BKJ als zuständiger Zentralstelle für Übernachtungsstätten, die im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung tätig sind, sind im September 2020 entsprechende Anträge eingegangen.

Die weiteren Sachverständigen in der Anhörung waren u. a. Lisi Maier vom Deutschen Bundesjugendring, Anke Miebach-Stiens von der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V., Robert Sprinzl vom Verein zur Jugendförderung des DGB, Landesbezirk Berlin Brandenburg, e. V., Dr. Karl Weber, Sprecher der GEMINI, der Gemeinsamen Initiative der Träger der Politischen Jugendbildung im bap sowie ein*e Vertreter*in der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände.

Weitere Informationen

Nachricht „Verbände fordern, Corona-Hilfsprogramm für Jugendbildungsstätten fortzusetzen“ (03.11.2020)

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