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Bundesweiter Kinderteilhabepass kann helfen, Zugangshürden abzubauen

06.01.20

Eine Expertise der Heinrich-Böll-Stiftung empfielt die Einführung eines bundesweit gültigen Pass-Systems, damit Kinder und Jugendliche u. a. kulturelle Angebote direkt, unbürokratisch und sozial barrierefrei in Anspruch nehmen können. Das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützt diese Idee.

Ein solcher Kinderteilhabepass soll allen Heranwachsenden unter 18 Jahren zustehen, bzw. allen unter 25-Jährigen, die sich noch in einer Ausbildung befinden. Mit dem Pass soll der kostenlose Eintritt ins Schwimmbad ebenso möglich sein wie die Mitgliedschaft im Sportverein, die Teilnahme an Angeboten der Kulturellen Bildung, die Lernförderung, die Mittagsverpflegung, oder der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr.

„Ein bundesweit einsetzbarer Kinderteilhabepass kann helfen, Zugangshürden abzubauen, die durch Geldleistungen an Familien allein nicht abgebaut werden. Durch gebündelte Informationen erleichtert er den Zugang zu Angeboten, schafft direkte Anreize für deren Ausbau vor Ort, und vermeidet Stigmatisierungseffekte für armutsbetroffene Kinder und Jugendliche.“

Aus dem Fazit der Analyse „Passgenau? Bessere Kinderteilhabe durch Pass-Systeme“ (S. 17)

Bisher haben die Kommunen in Deutschland unterschiedliche Wege eingeschlagen, um den Zugang zu Teilhabeangeboten im Allgemeinen sowie Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket im Besonderen zu erleichtern und die Administration effizienter zu gestalten. Einige wenige von ihnen haben zu diesem Zweck Karten- oder Pass-Systeme eingeführt. Die bisher existierenden Systeme sind extrem heterogen in der Ausgestaltung und unterscheiden sich in ihrer Zielstellung. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat unter dem Titel „Passgenau? Bessere Kinderteilhabe durch Pass-Systeme“ eine Analyse dieser bestehenden Pass-Systeme vorgenommen.

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