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Bundeselternrat fordert Kooperation von Schule mit außerschulischen Partnern

07.07.20

Für eine Bildung der Zukunft spricht sich der Bundeselternrat in einer neuen Resolution dafür aus, dass Kulturelle Bildung, Demokratiebildung, nachhaltige Entwicklung sowie Medienkompetenz Themenfelder sind, in denen junge Menschen Kompetenzen erwerben sollen. Die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland fordert u. a. „die Verzahnung von formalem und non formalem Lernen und dessen Anerkennung im schulischen Bildungskontext“ sowie „die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, um das kollaborativ-kreative, selbstorganisierte Lernen zu befördern“.

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) begrüßt diese Aussage, hat sie doch kürzlich erst in einem Diskussionspapier „Kulturelle Bildung an und mit Schulen − Jetzt erst recht!“ empfohlen, kulturelle Bildungsangebote durch Schule in und nach der Corona-Krise wieder zu nutzen – ob an außerschulischen Orten, in Schule oder digital.

Auf der Plenartagung des Bundeselternrats zum Jahresthema 2020 „Schule 4.0 – zukunftsfähige Bildung“ haben die Delegierten des Bundeselternrats einstimmig die Resolution „Netzwerk-Denken statt ‚Brockhaus-Lernen‘“ verabschiedet. Ausgehend von der Frage nach einer zukunftsfähigen Bildung, wurde diskutiert, welche Fähigkeiten in Zukunft wichtig sind, wie Schule den Kindern die Grundlagen vermitteln kann, um sich in einer wandelnden Welt zurechtzufinden und ob Schule diesbezüglich zukunftsfähig ist?

In der Resolution heißt es auch, dass das Ziel weiterhin eine „hohe Bildungsqualität in humanistischer und demokratischer Tradition sowie eine umfassende Allgemeinbildung“ sei und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schüler*innen in den Mittelpunkt gerückt werden müssen. Weiter macht der Bundeselternrat darauf aufmerksam, dass sich entsprechend die Art und Weise des Lernens verändern müsse, hin zu einem Lernen in Netzwerkstrukturen, das in Kleingruppen und in entsprechenden Räumen und Orten stattfinden könne.

Gerade die Corona-Krise habe gezeigt, dass die Herausforderungen im Bildungsbereich nach wie vor groß sind und unmittelbar angegangen werden müssen. Daher fordert der Bundeselternrat eine zügige länderübergreifende Zusammenarbeit als Voraussetzung.

Interview mit Stephan Wasmuth, Vorsitzender des Bundeselternrats

Interview „In der Ganztagsbildung unbedingtes Augenmerk auf Kulturelle Bildung legen“ (2018)

Weitere Positionen der Kulturellen Bildung in der Corona-Krise

Position „Bedrohte Infrastruktur Kultureller Bildung schützen – Fachkräfte, Einrichtungen und Angebote absichern“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.

Diskussionspapier „Kulturelle Bildung an und mit Schulen − Jetzt erst recht!“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.

Umfrageergebnis zu Folgen der Corona-Krise in der kulturellen Kinder- und Jugendbildung

Position „Kulturelle Jugendbildung im Corona-Krisenmodus“ der LKJ Baden-Württemberg

Positionspapier „Bildung quer denken – Vielfalt verankern“ des Bundesverbandes der Jugendkunstschulen und kulturpädagogischen Einrichtungen e. V. (bjke)

Aufruf „Gegenwart ist die Vergangenheit der Zukunft – Spiel & Theater als produktive Kräfte in der Krise“ der BAG Spiel & Theater

Interview „Kulturelle Teilhabe in der Corona-Krise: Was jetzt nötig ist“ mit der BKJ-Vorsitzenden Prof.in Dr.in Susanne Keuchel

Auswirkungen der Corona-Krise auf den Jugendkulturaustausch

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