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Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen

05.09.19

Mit einem Zwischenruf nimmt das Bundesjugendkuratorium Stellung zum für 2025 von CDU/CSU und SPD geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Es ließen sich unterschiedliche Ausgangssituationen und Bedarfe in Ländern und Kommunen feststellen. Diese seien bei der Umsetzung des Rechtsanspruchs zu berücksichtigen.

Ebenso solle die Umsetzung des Rechtsanspruchs als Prozess verstanden werden, an dessen Ende verschiedene Modelle der Ganztagsbetreuung von Kindern stünden. Diese müssten ihren Ausdruck in unterschiedlichen Formen von Schule, in Kombination mit Ganztagsangeboten und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren außerschulischen Akteur*innen finden. Auch die Träger der Kulturellen Bildung sind unter diesen außerschulischen Akteur*innen zu verstehen.

Für die Entwicklung dieser Modelle seien Qualitätsstandards, die von den Lebenslagen, Rechten, Interessen und pädagogischen Bedarfen der Kinder ausgehen, einzuführen und einzuhalten. Damit aus dem Rechtsanspruch kein bloßer Betreuungsanspruch werde.

Der Maßstab für die Ausgestaltung des Ganztags solle sein, dass Kinder gerne und freiwillig an den Angeboten teilnehmen und diese aktiv mitgestalten. Damit die in der UN-Konvention verbrieften Rechte sowie die individuellen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse jedes Kindes anerkannt werden, sei eine Beteiligung der Kinder bei der Entwicklung der Ganztagsangebote sowie eine systematische und gleichberechtigte Kooperation aller Beteiligten unerlässlich.

Am 29. Januar 2019 hatte Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey die Mitglieder des neuen Bundesjugendkuratoriums vorgestellt. Unter den Sachverständigen ist auch der Geschäftsführer der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), Tom Braun. Das 15-köpfige Expert*innen-Gremium berät die Bundesregierung in zentralen jugendpolitischen Fragen.

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