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/// Weltbildungsbericht „Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern“



Kindern von Geflüchteten und Migrant*innen wird das Recht auf eine hochwertige Bildung in vielen Ländern der Welt nicht hinreichend gewährt. Einige Regierungen verweigern dies gänzlich. Das stellt der Weltbildungsbericht der Vereinten Nationen fest, der am 20. November 2018 in Berlin vorgestellt wurde.

Über die Hälfte der weltweit geflüchteten Menschen ist unter 18 Jahre alt. Doch viele Länder schließen diese Kinder und Jugendlichen aus ihren nationalen Bildungssystemen aus. Asylsuchende Kinder, die in Ländern wie Australien, Ungarn, Indonesien, Malaysia und Mexiko in Lagern leben, haben allenfalls nur eingeschränkten Zugang zu Bildung. Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch, burundische Flüchtlinge in Tansania, Karen-Flüchtlinge in Thailand und viele afghanische Flüchtlinge in Pakistan besuchen nur separate und zum Teil nicht anerkannte Schulen. Auch bieten einige dieser Aufnahmeländer Geflüchteten keine Sprachkurse an, die sie für eine soziale Integration und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt dringend benötigen. In vielen Fällen erhalten Flüchtlinge zwar Zugang zu Bildung, können aber nicht mit Gleichaltrigen aus dem Land lernen.

Das Autor*innen-Team des Weltbildungsberichts beschreibt aber auch Fortschritte: Acht der zehn Länder mit den meisten Geflüchteten haben deutliche Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in die nationalen Bildungssysteme gemacht, darunter einkommensschwache Länder wie Tschad, Äthiopien und Uganda.

Auch Deutschland hat sich zur Umsetzung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda und damit zu hochwertiger und chancengerechter Bildung verpflichtet. Das Auto*innen-Team des Berichts lobt Deutschland für vielfältige Maßnahmen bei der Integration von Geflüchteten und Migrant*innen, sieht jedoch auch Verbesserungsbedarf bei der Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungssystem.

Weitere Informationen

Deutsche UNESCO-Kommission: Weltbildungsbericht 2019

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