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Nach Bestandsaufnahme fordert GMK Strukturreform für Medienbildung
Politik • 23.04.26

Nach Bestandsaufnahme fordert GMK Strukturreform für Medienbildung

veröffentlicht:

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) nimmt Stellung zur kürzlich veröffentlichten Bestandsaufnahme der Unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“, die von der Bundesregierung eingesetzt wurde und bis Sommer Handlungsempfehlungen erarbeiten will. Die Bestandsaufnahme, auf der die Empfehlungen dann fußen sollen, ist nun veröffentlicht.

Im Diskurs um ein Social Media Verbot zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, das in den vergangenen Wochen für viel öffentliche Aufmerksamkeit gesorgt hatte, war die Bundesregierung unter Druck, sich zu den Vorschlägen für Altersbeschränkungen auf Social Media zu verhalten. Der Diskurs bewegte sich dabei zwischen Verbot und Teilhabe. Die Bestandsaufnahme hat nun differenziert die unterschiedlichen Perspektiven (Gesundheit, Kommunikationswissenschaft, Recht …) zum Kinder- und Jugendmedienschutz herausgearbeitet. Das mache gleichermaßen die Komplexität der Thematik deutlich und schließe einfache Antworten aus, heißt es in der Stellungnahme „Von der Bestandsaufnahme zur Strukturreform: Medienbildung nachhaltig absichern“ der GMK.

Den Kinder- und Jugendmedienschutz beschreibe die Kommission konsequent anhand von Schutz, Befähigung und Teilhabe, wobei Medienbildung eine essenzielle Aufgabe inne hätte. Vor diesem Hintergrund fordert die GMK in ihrer Stellungnahme eine strukturelle Verankerung von Medienbildung entlang der gesamten Bildungskette, damit die Stärkung von Aus- und Weiterbildung, die kontinuierliche Unterstützung des Aufbaus einer entsprechenden Infrastruktur, die Weiterentwicklung der Praxis sowie eine wissenschaftliche Begleitung von Modellprojekten.

Zur Stellungnahme der GMK

Dies ist eine Position von BKJ-Mitglied:

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Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland (GMK) wurde 1984 als bundesweiter Zusammenschluss von Fachleuten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Medien gegründet. Als größter medienpädagogischer Dach- und Fachverband für Institutionen und Einzelpersonen ist die GMK Plattform für Diskussionen, Kooperationen und neue Initiativen. Sie setzt sich als bundesweiter Fachverband der Bildung, Kultur und Medien für die Förderung von Medienpädagogik und Medienkompetenz ein. Auch in der Schweiz und in Österreich ist die GMK aktiv. Sie bringt medienpädagogisch Interessierte und Engagierte aus Wissenschaft und Praxis zusammen und sorgt für Information, Austausch und Transfer.

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