Wie geht Kunstpädagogik mit einer Welt um, die sich gleichzeitig in viele Richtungen verändert? Dieser Frage widmet sich der neue Band „Stabiles Zittern. Transformative Praktiken in Art Education“. Stabiles Zittern beschreibt einen Modus, der Transformation nicht als geradlinigen Fortschritt begreift, sondern als einen Prozess, der dauerhaft von Unsicherheit, Aushandlung und Ambiguität geprägt ist. Das Schwanken selbst wird dabei zur Ressource – nicht als Zeichen von Orientierungslosigkeit, sondern als Ausdruck eines reflexiven, widerstandsfähigen Umgangs mit Veränderung.
Die Beiträge des Bandes gehen auf eine Tagung an der Kunstakademie Münster im Herbst 2024 zurück und bündeln theoretische, forschungsbezogene, künstlerische und praxisorientierte Perspektiven. Gegliedert ist der Band in drei Felder: Widerstand, Differenz und Situierung in kunstpädagogischen Praktiken; sinnlich-räumliche Praktiken als Transformationsanlässe; sowie digitale Kulturen und kollaborative Netzwerke.
| Titel | Stabiles Zittern. Transformative Praktiken in Art Education |
|---|---|
| Herausgeber*innen | Johanna Tewes und Gesa Krebber |
| Reihe | Kunst, Medien, Bildung |
| Ort | München |
| Jahr | 2026 |
| Seitenzahl | 240 |
| ISBN | 978-3-96848-198-2 |
| Preis | 19,80 EUR |
| Weitere Informationen |
Erschienen und erhältlich im kopaed-Verlag |