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Programmpartner „Kultur macht stark“: Deutschlands erfolgreiches Förderprogramm für Kulturelle Bildung muss fortgeführt werden
BKJ Politik • 08.12.25

Programmpartner „Kultur macht stark“: Deutschlands erfolgreiches Förderprogramm für Kulturelle Bildung muss fortgeführt werden

veröffentlicht:
Ihr Ansprechpartner
Dominik Eichhorn
Leitung Kooperation und Bildung
Telefon: 030 484860-38
E-Mail: eichhorn@bkj.de

Im Jahr 2027 endet die dritte Förderphase von „Kultur macht stark“. Im Bundesprogramm zur Förderung Kultureller Bildung sind seit Anbeginn im Jahr 2013 53.000 Projekte für Kinder und Jugendliche in Risikolagen umgesetzt wurden. Dabei konnten gut 1,5 Millionen junge Menschen erreicht werden.

Für eine vierte Förderphase steht eine Zusicherung seitens des Bundes aus. Dafür setzen sich die 27 Programmpartner von „Kultur macht stark“ gegenüber dem verantwortlichen Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein, darunter die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ).

In der nun veröffentlichten Stellungnahme „Kinder und Jugendliche fördern – Zukunftsperspektiven schaffen. ‚Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung‘ (2028 – 2033) jetzt sichern“ legen sie dar, welche Erfolge das Programm seither verzeichnen konnte. Sie plädieren eindringlich für eine Fortsetzung, da die aktuelle gesellschaftliche Situation das mehr als nötig mache.

In den Projekten erleben junge Menschen Selbstwirksamkeit, sie bekommen Zugänge zu Lernen und Kompetenzaufbau, die ihnen Schule allein oft nicht bieten kann. Besonders angespannt ist die Lage, so die Erfahrung der Programmpartner, in ländlichen Räumen, vor allem in Ostdeutschland, wo freiwillige Leistungen gekürzt werden, Strukturen wegbrechen und große Programme nicht mehr greifen. „Kultur macht stark“ ist dort oft das letzte verbliebene Freizeit- und Bildungsangebot, das demokratische Teilhabe, Begegnung und Orientierung ermöglicht – ein wichtiges Gegengewicht zu antidemokratischen Einflussnahmen.

Zur Stellungnahme