Wie nutzen queere junge Menschen digitale Medien? Wie wirken sich Social Media und Co. auf die psychische Gesundheit und die Identitätsentwicklung von LGBTQ+-Jugendlichen aus? Und wie können Fachkräfte der Kulturellen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe sie wirksam unterstützen?
Dieser Leitfaden bietet einen umfassenden Überblick darüber, wie digitale Medien die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von LGBTQ+-Jugendlichen beeinflussen. Er vereint aktuelle Forschungsergebnisse mit Perspektiven von LGBTQ+-Jugendlichen aus Fokusgruppen in Deutschland, Litauen, Tschechien und der Slowakei – ergänzt durch Einschätzungen von Fachkräften aus Pädagogik, Psychologie und Community-Arbeit.
Im praxisorientierten zweiten Teil des Leitfadens erhalten Fachkräfte der Kinder und Jugendhilfe, aber auch Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Medienpädagog*innen konkrete Empfehlungen, Methoden und Tools.
Der Leitfaden ist im Rahmen des Projektes QueeResilience entstanden. Mit seinen Materialien, Schulungen und Workshop-Modulen sensibilisiert das Projekt Fachkräfte für einen unterstützenden Umgang mit queeren Jugendlichen und fördert den Aufbau von Resilienz. Es wird vom Erasmus+-Programm kofinanziert.