Nach den drastischen Kürzungen im Berliner Haushalt für 2025 drohen für den Doppelhaushalt 2026/2027 weitere Sparmaßnahmen, die die Kulturelle Bildung in Berlin massiv betreffen werden.
Auch wenn einige Sparvorgaben mit dem Nachtragshaushalt 2025 für Berlin, etwa für das Kinder- und Jugendtheater, Theater an der Parkaue, gelockert wurden, so sind nach aktuellem Stand keine Tarifanpassung für die freien Träger der Jugendhilfe vorgesehen. Die Berliner Bildungssenatorin kündigte bereits an, dass im kommenden Doppelhaushalt selbst die Pflichtaufgaben gefährdet seien, heißt es in der Pressemitteilung der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Berlin e. V. vom 02.07.2025.
Die LKJ Berlin e. V. betont in einem Social Media Beitrag, die „Kürzungen im Bereich der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung bedrohen nicht nur einzelne Träger, sondern das gesamte System der Kulturellen Bildung in Berlin.“
Um öffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema zu versammeln, damit Kulturelle Bildung nicht der Sparlogik zum Opfer fällt und ihre Bedeutung für eine gerechte, demokratische Gesellschaft und die Allgemeinbildung hervorzuheben, ruft die LKJ gemeinsam mit ihren Mitgliedseinrichtungen zu „KuBi-Mitmachaktionen“ vor dem Berliner Abgeordnetenhaus auf.
Seit dem 19. Juni 2025 finden diese künstlerischen Mitmachaktionen statt. Mit dem Berlin BeatLab der WeTeK Berlin gGmbH im Juni und dem Kinder- und Jugendzirkus Cabuwazi Anfang Juli ist der Anfang gemacht. Am 18. September 2025, 12.00 bis 14.00 Uhr, lädt die LKJ Berlin zu einer Großdemo ein, denn dann wird der Berliner Haushaltsentwurf im Abgeordnetenhaus diskutiert.