Skip to main content
home
chevron_right
Aktuelles
chevron_right
Länderübergreifende Vernetzung: Austauschtreffen zu Kultureller Bildung und sozialer Arbeit in Wien
BKJ 01.02.26

Länderübergreifende Vernetzung: Austauschtreffen zu Kultureller Bildung und sozialer Arbeit in Wien

veröffentlicht:
Ihre Ansprechpartnerin
Antje Lampe
Referentin für Fortbildungen
Telefon: 030 484860-63
E-Mail: lampe@bkj.de
Eine Person balanciert auf einer geschwungenen Metallstruktur in einem Park bei Sonnenuntergang, mit einem filmenden Telefon im Vordergrund und einer KuBiSK-Textgrafik im Himmel.
BKJ | Anna Spindelndreier

Der Bandproberaum im Jugendzentrum, das gemeinsame Training im örtlichen Kinder- und Jugendzirkus, das Jugendhaus mit kulturellem Schwerpunkt: Das sind nur einige Beispiele für Orte, an denen sich Kulturelle Bildung und Offene Jugendarbeit begegnen. Um Kooperationen zwischen diesen beiden Feldern ging es beim Internationalen Austauschtreffen der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung im Projekt „KUBIK – Kulturelle Bildung in Kooperation“, das vom 22. bis 23. Januar 2026 in Wien stattgefunden hat.

Die Maßnahmen in „KuBiK“ zielen auf eine stärkere Verknüpfung von Offener Jugendarbeit und Kultureller Bildung. Beide Bereiche können von Methoden und Herangehensweisen des jeweils anderen profitieren.

Entsprechend stellte Jugendforscher Manfred Zentner in seinem Vortrag die Überschneidungen in den grundlegenden Prinzipien der Kulturellen Bildung und der Offenen Jugendarbeit dar. Er spannte den Faden von einem historischen Kulturbegriff über die Erkenntnisse aus deutschen und österreichischen Milieustudien zu den Prinzipien für Niedrigschwelligkeit in der Kulturellen Bildung.

Die Konferenz ermöglichte eine länderübergreifende Vernetzung. Es nahmen Fachkräfte aus Österreich, Luxemburg, Deutschland, Südtirol, Liechtenstein und der Schweiz teil. So wurden Beispiele für gute Praxis aus diesen Regionen vorgestellt: Die Dachverbände der Offenen Jugendarbeit aus Südtirol und der Schweiz, das Kulturhaus Komma in Esslingen und das luxemburgische Projekt Hariko berichteten von ihren Erfahrungen aus der Praxis der niedrigschwelligen Kulturellen Bildung.

Währenddessen arbeiteten die Teilnehmer*innen zusammen mit Daniela Kern-Stoiber und Felix Meier v. Rouden vom bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit Österreich bOJA an Qualitätskriterien für Kulturelle Bildung in der Offenen Jugendarbeit und für Kooperationen zwischen beiden Bereichen.

In wechselnden Werkstätten befassten sich die Teilnehmer*innen am zweiten Konferenztag mit Praxismethoden, mit der Einbindung der Kulturellen Bildung in die Strukturen der Offenen Jugendarbeit und mit der Frage, was Fachkräfte in ihrer Tätigkeit benötigen, um Zugänge zu Angeboten der Kulturellen Bildung zu ermöglichen.  

Die Ergebnisse der Konferenz fließen in Materialien ein, die im Rahmen des Projekts für Fachkräfte im Jahr 2026 erarbeitet werden. Ein weiteres Austauschtreffen findet im September in Luxemburg statt.

Über KUBIK

Das Projekt „KUBIK – Kulturelle Bildung in Kooperation“ wird in Kooperatipn der BKJ, dem bundesweiten Netzwerk Offene Jugendarbeit Österreich bOJA und dem luxemburgische Jugendministerium umgesetzt.