KI ist für viele Jugendliche eine zentrale Alltagshilfe geworden. Das zeigt die 2025 veröffentlichte JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest (mpfs). Mit 74 Prozent nutzen die Schüler*innen zwischen 12 und 19 Jahren besonders häufig KI für Hausaufgaben oder zum Lernen. Hinter klassischen Suchmaschinen, wie Google, wird ChatGPT bereits am zweithäufigsten als Recherche- und Informationstool verwendet. Das Smartphone ist dabei zentrales Medium und ständiger Begleiter.
Sorgen bereitet den jungen Menschen hauptsächlich das aktuelle Weltgeschehen (41 %), z. B. Kriege oder politische Entwicklungen. Die von KI gelieferten Informationen halten 57 Prozent der 1.200 Befragten dabei für vertrauenswürdig. Die Basisuntersuchung zum Medienumgang von 12- bis 19-Jährigen verdeutlicht damit, die wachsende Bedeutung von Informations- und Nachrichtenkompetenz.
Medienkompetenz gewinnt mit KI eine neue Dimension
Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen ebenso wie die Jugendlichen selbst, KI als solche erkennen, KI-basierte Antworten einordnen und Quellen prüfen. Diese Fähigkeiten zu vermitteln und entsprechende Angebote bereitzustellen, sollte laut Studie als gemeinsame Verantwortung von Familie, Schule, Medienanbieter*innen und Politik gesehen werden.
| Titel | JIM 2025: Jugend, Information, Medien - Basisuntersuchung zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland |
|---|---|
| Herausgeber*innen | Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest (mpfs) |
| Reihe | JIM-Studie |
| Ort | Stuttgart |
| Jahr | 2025 |
| Seitenzahl | 76 |
| Weitere Informationen |