Wie können Kulturakteur*innen in ländlichen Räumen besser zusammenarbeiten und regionale Netzwerke nachhaltig gestärkt werden? Antworten darauf liefert die neu veröffentlichte Handreichung „Vernetztes Handeln für Kultur in ländlichen Räumen. Akteure, Rollenverständnisse, Gelingensbedingungen“ des Instituts für Kulturpolitik (IfK) der Kulturpolitischen Gesellschaft.
Die Handreichung bündelt die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts NetKulaeR (2023–2026), welches untersuchte, wie Kreiskulturverwaltungen, LEADER-Regionalmanagements und regionale Kulturbüros zusammenwirken, um kulturelle Teilhabe, Beratung und Vernetzung zu stärken. Im Mittelpunkt stehen Handlungsempfehlungen, wie regionale Beratungs-, Förder- und Vernetzungsstrukturen Kultur in ländlichen Räumen wirksam unterstützen und sektorübergreifende Kooperationen fördern können.
Ergänzend zur Handreichung ist aus dem Forschungsprojekt eine interaktive Deutschlandkarte sowie ein Policy Paper hervorgegangen. Die interaktive Karte bietet einen Überblick über regionale Beratungs-, Vernetzungs- und Förderstellen, die Kulturakteur*innen in ländlichen Räumen unterstützen und erleichtert die Suche nach regionalen Ansprechpartner*innen.