In einer aktuellen Stellungnahme begrüßt die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) die Handlungsempfehlungen der von Bundesjugendministerin Karin Prien eingesetzten Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ als wichtige Grundlage für einen wirksamen Umgang mit den Herausforderungen der digitalisierten Welt.
Zugleich kritisiert die GMK, dass in der öffentlichen Debatte die Bedeutung einer dauerhaft abgesicherten Medienbildung zu wenig berücksichtigt werde. Wirksamer Kinder- und Jugendmedienschutz und digitale Teilhabe seien nur mit einer strukturell verankerten und langfristig finanzierten Medienbildung möglich.
Die GMK spricht sich für die konsequente Umsetzung der 56 Empfehlungen der Expertenkommission aus – unter Einbeziehung von Wissenschaft und Praxis sowie mit ausreichenden Mitteln auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene.
Erneut fordert die GMK eine nationale Bildungsoffensive für Medienkompetenz und Demokratiebildung. Medienbildung solle entlang der gesamten Bildungskette strukturell verankert, dauerhaft finanziert und bundesweit koordiniert sowie pädagogische Fachkräfte entsprechend ausgebildet, Eltern besser unterstützt und Kinder und Jugendliche stärker beteiligt werden.
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Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in der Bundesrepublik Deutschland (GMK) wurde 1984 als bundesweiter Zusammenschluss von Fachleuten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Medien gegründet. Als größter medienpädagogischer Dach- und Fachverband für Institutionen und Einzelpersonen ist die GMK Plattform für Diskussionen, Kooperationen und neue Initiativen. Sie setzt sich als bundesweiter Fachverband der Bildung, Kultur und Medien für die Förderung von Medienpädagogik und Medienkompetenz ein. Auch in der Schweiz und in Österreich ist die GMK aktiv. Sie bringt medienpädagogisch Interessierte und Engagierte aus Wissenschaft und Praxis zusammen und sorgt für Information, Austausch und Transfer.
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Weitere Informationen
Meldung (): 56 Handlungsempfehlungen zu Kinder- und Jugendmedienschutz: BM Prien für Altersgrenze
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Meldung (15. Juni 2026): Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt: IJAB legt internationalen Vergleich vor
Meldung (23. April 2026): Nach Bestandsaufnahme fordert GMK Strukturreform für Medienbildung
Nachricht (01.04.2026, netzpolitik.org): „EU-Recht geht vor: Kein Spielraum für deutsches Social-Media-Verbot“
BKJ (24.03.2026, Instagram): „Social Media Verbot? Wir sagen: Teilhabe statt Verbote!“
GMK (26.02.2026): „GMK-Stellungnahme: kein Social Media Verbot, aber Regulierung“
National Coaliton ‒ Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention (19.03.2026): „National Coalition: Kinderrechte als Maßstab der Social-Media-Debatte“
Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (ISS) (16.03.2026): „Junge Menschen fordern: Klare Regeln für Social Media statt Verbote“
AWO (26.01.2026): „Kein Social-Media-Verbot – Jugendliche fordern klare Regeln“
BDKJ (21.01.2026): „Nein zu pauschalen Social Media Verboten“
DHKW (20.02.2026): „Deutsches Kinderhilfswerk zu Social-Media-Verboten: Risiken ernst nehmen, Kinderrechte achten, technisch umsetzbare Lösungen bieten“
Education Y (09.03.2026): „Whitepaper über Soziale Medien und Smartphones: Zwischen Kinderschutz, Teilhabe und Selbstbestimmung“
Podcast „Eierlikör & Jugendhilfe“, Folge „Social-Media-Verbot für junge Menschen – worüber sprechen wir eigentlich?“ mit Prof. Dr. Maik Sawatzki, Prof. Dr. Jana Demski, Dr. Oliver Bokelmann
LFK Baden-Württemberg „Social-Media-Verbot: Die wichtigsten Argumente im Check“
KRF Kinderrechteforum gGmbH (19.03.2026): „Das Problem ist nicht das Alter – sondern das Geschäftsmodell“
Tagesschau (22.02.2026): „SPD und CDU einig: Wie schnell kommt das Social-Media-Verbot?“
Deutschlandfunk (14.03.2026): „Bundesländer dringen auf rasches Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche“
ZEIT (06.03.2026): „Kindern soziale Medien zu verbieten, ist zu einfach“