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Fortbildungsprogramm 2020 der Bundesakademie Wolfenbüttel
Neuerscheinung • 17.10.19

Fortbildungsprogramm 2020 der Bundesakademie Wolfenbüttel

veröffentlicht:

Welche Fähigkeiten, welches Handwerkszeug brauchen Kunst- und Kulturschaffende und wo hat eine Bundesakademie die Aufgabe sich gerade nicht am konkreten Bedarf zu orientieren, sondern Neues zu schaffen um die Transformation der kulturellen Bildung voranzutreiben? Das sind die Fragen, die die 180 Seminare, Tagungen und Veranstaltung pro Jahr prägen und die im Programm 2020 Antworten gefunden haben.

Unter dem Stichwort „Kultureller Wandel“ beschäftigt sich die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel (ba) mit Veränderungen in der Arbeitswelt und neuen Berufsformen für „Silver Jobber“, aber auch mit dem vielleicht wichtigsten Thema unserer Zeit, dem Klimawandel. Hierzu plant die ba im zweiten Halbjahr die Tagung „Kulturen des Klimawandels“.

Ein weiteres gesellschaftliches Mega-Thema, die Digitalisierung, kommt gleich in mehreren Programmbereichen vor, z. B. in den Angeboten „Gameplay@stage“,  „Musik mit Apps in Bildungskontexten“ oder in „Unsere schöne neue digitale Kultureinrichtung – Digitale Arbeitswelten in Kunst, Kultur und Kulturpolitik“.

Der Bereich Diversität erfährt eine neue Perspektive durch eine Fortbildung zur „zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit im Kontext von Diversität“ oder auch in der Qualifizierung der Agent*innen im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2017 ist die Bundesakademie außerdem Projektträgerin und Koordinierungsstelle des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Kompetenzverbunds Kulturelle Integration und Wissenstransfer KIWit. Hier geht es um unterschiedliche Formate zur Stärkung marginalisierter Akteur*innen, um diversitätssensible Fortbildung Kulturschaffender sowie Beratung und Vernetzung von Kulturverwaltungen, -institutionen und (post-)migrantischen Communitys.

Ganz neu im Programm sind Seminare zur Kulturellen Bildung an Berufsschulen. Während allgemeinbildende Schulen das Thema schon länger für sich entdeckt haben, z. B. durch das niedersächsische Programm SCHULE: KULTUR!, sind die Berufsschulen noch weitgehend „weiße Flecken“. Vor dem Hintergrund, dass Deutschland für sein duales Ausbildungssystem internationale Anerkennung erfährt, ist es wichtig, auch dieses Feld mit Kultureller Bildung zu durchdringen, z. B. mit der Veranstaltung „Bleibt haften! Künstlerische Methoden für die (Berufs-)Schule“. Weitere Themen für 2020 sind Teilhabe, z.B. in der Veranstaltung „Inklusion und Barrierefreiheit im Museum“, und Demokratisierung.

Begleitet werden die Inhalte von der neuen Website der Bundesakademie. Der neue Onlineauftritt bietet eine schnelle Orientierung durch die sechs Programmbereiche und eine gezielte Suche nach besonderen Themenclustern etwa „Diversität“ oder „Digitalisierung“. Auch bestimmte Zielgruppen wie z. B. Lehrkräfte können das Programm nach „ihren“ Fortbildungen filtern. Die Buchung der Seminare wurde ebenfalls deutlich vereinfacht und macht transparent, für welche Leistung, welche Kosten anfallen. Für redaktionelle Informationen sorgt ein Blog, auf dem Dozent*innen vorgestellt werden oder über Veranstaltungen und Themenschwerpunkte berichtet wird.

Doch nicht nur digital auch analog gibt es Veränderung: das neue Printprogramm „182,5“. Die Broschüre wird ab sofort zweimal im Jahr verschickt – diese Idee ist auch der Namengeber des Programms. Denn es gilt genau 182,5 Tage – die Hälfte von den 365 Tages eines Jahres. Die Broschüre ist im Vergleich zum früheren Jahresprogramm redaktioneller aufgebaut und arbeitet exemplarisch. Ziel ist es nicht, alle 300 Dozent*innen oder alle Seminare eines Jahres vorzustellen, sondern eine persönliche Auswahl der Programmleitenden, die Lust darauf macht, das vollständige Programm online nachzulesen.

„Mit dem Relaunch unserer Website und dem neuen Programm zeigen wir, dass wir nicht nur unsere Fortbildungen, sondern auch unser gesamtes Haus immer wieder neu denken und so unseren Anspruch umsetzen, Kulturlabor und Seismograph für Kunst- und Kulturschaffende zu sein.“

Prof. Dr. Vanessa Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie Wolfenbüttel

Printprogramm 182,5

Frist
Bestellung

Das Printprogramm kann bei christina.guenther@bundesakademie.de bestellt werden.

Logo Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Die Bundesakademie (Ba Wolfenbüttel) ist der Ort für Kunst, Kultur und ihre Vermittlung. Dort finden sich Spezialist*innen wie Trendsetter*innen in der Kulturellen Bildung. Die Ba Wolfenbüttel berät und kooperiert mit Entscheider*innen, Multiplikator*innen und Fördernden. Die Bundesakademie steht in Praxis, Theorie und Forschung für Qualität, Inspiration und Nachhaltigkeit. Sie bietet Kurse und Tagungen zur kulturellen und künstlerischen Fort- und Weiterbildung für haupt-, neben- und ehrenamtlich in der Kultur Tätige in verschiedenen Programmbereichen an, wie Bildende Kunst, Darstellende Künste, Kulturmanagement, -politik, -wissenschaft, Literatur, Museum, Musik – auch spartenübergreifend.

In den verschiedenen Programmbereichen schließen einzelne, aber auch mehrteilige berufsbegleitende Fortbildungen mit einem Zertifikat ab. „Maßgeschneiderte“ Fortbildungs- und Beratungsangebote werden auf Wunsch entwickelt. Die Bundesakademie kooperiert mit unterschiedlichsten Partner*innen.

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38304 Wolfenbüttel

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