Die neue Publikation „Dritte Orte – Wege inklusiver kommunaler Bildungsentwicklung“ der REAB Niedersachsen/Transferagentur Niedersachsen e. V. widmet sich der Frage, wie Kommunen inklusive Bildungslandschaften jenseits formaler Bildungsinstitutionen gestalten können.
Im Mittelpunkt stehen sogenannte Dritte Orte – sozial offene und gemeinschaftlich geprägte Räume, die Begegnung, Teilhabe und informelle Lernprozesse ermöglichen. Sie bieten niedrigschwellige Zugänge zu kulturellen, sozialen und digitalen Angeboten und schaffen Räume, in denen Vielfalt sichtbar wird und unterschiedliche Perspektiven selbstverständlich nebeneinander bestehen können.
Im Rahmen einer Einführung erläutert Antje Materna von der Fachstelle Kulturelle Bildung im kommunalen Bildungsmanagement der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), was unter Dritten Orten für Bildung zu verstehen ist und welche Potenziale sie für Inklusion bieten können. Weitere Fachbeiträge beleuchten unter anderem Kunstschulen, Museen, Bibliotheken sowie Offene Werkstätten und Maker Spaces als Orte der Bildung, Mitgestaltung und sozialen Teilhabe. Ergänzend wird die Rolle kommunaler Bildungssteuerung bei der Etablierung und Weiterentwicklung solcher Orte betrachtet.