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BKJ-Empfehlungen zum Kinderschutz beim 7th EU Network for Children’s Rights
BKJ Politik • 26.11.25

BKJ-Empfehlungen zum Kinderschutz beim 7th EU Network for Children’s Rights

veröffentlicht:
Ihre Ansprechpartnerin
Anna Müller
Teamleitung Fortbildungen und Kinderrechte
Telefon: 030 484860-69
E-Mail: mueller@bkj.de

Beim 7th EU Network for Children’s Rights Ende November in Brüssel konnte die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ihre zentralen Empfehlungen zur Stärkung des Kinderschutzes einbringen, vorgestellt von Anna Karaer (BKJ):

  • Kinderschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, daher müssen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten.
  • Damit Schutzkonzepte qualitativ entwickelt und langfristig implementiert werden können, braucht es ausreichend Ressourcen und Finanzierung.
  • Partizipation von Kindern und Jugendlichen soll zentraler Bestandteil jedes Schutzprozesses sein.

Die Präsentation dieser Empfehlungen erfolgte auf Einladung von Marie-Cécile Rouillon, der Koordinatorin der Europäischen Kommission für die Rechte des Kindes, sowie Véronique Pain von der Generaldirektion Justiz und Verbraucher (DG JUST). Das EU-Netzwerk bringt staatliche Vertreter*innen – darunter das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend – sowie europäische Kinderrechtsorganisationen zusammen. Es dient dem fachlichen Austausch über Strategien zur Stärkung der Kinderrechte.

Im Rahmen der Sitzung wurde das Programm „Start2Act“ vorgestellt, das von der BKJ verantwortet wird. Die Teilnahme bot die Gelegenheit, sowohl das Projekt selbst als auch geförderte Beispiele guter Praxis zu präsentieren. Besonders hervorgehoben wurden Spielmitte aus Halle und Zirkus Schnick-Schnack aus Herne, die im Rahmen von Start2Act an umfassenden Schutzkonzeptprozessen arbeiten. Beide Einrichtungen zeigen anschaulich, wie nachhaltig eine qualitätsvolle Förderung wirkt und welche Bedeutung die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bei der Entwicklung von Schutzmaßnahmen hat. In partizipativen Prozessen können sie maßgeblich dazu beitragen, Orte Kultureller Bildung so zu gestalten, dass sie ihren tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.

Unter den vertretenen Organisationen befanden sich unter anderem Save the Children, SOS Kinderdorf und Eurochild. Die Diskussionen im Netzwerk unterstrichen erneut die Relevanz eines strukturierten, partizipativen und nachhaltig geförderten Vorgehens im Kinderschutz auf europäischer Ebene.