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Mit- und Selbstbestimmung stärkt – Partizipation als präventiver Kinderschutz in der Kulturellen Bildung
Fachbeitrag

Mit- und Selbstbestimmung stärkt – Partizipation als präventiver Kinderschutz in der Kulturellen Bildung

veröffentlicht:
Thema
Prävention und Kindeswohl
Schlagworte
Kinderrechte • Partizipation

Präventiver Kinderschutz beginnt dort, wo Machtverhältnisse kritisch hinterfragt und systematisch verändert werden. Partizipation ist dabei mehr als eine Methode: Sie stärkt Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit, fördert soziale Kompetenzen und trägt zur Gewaltprävention bei.

Von Rahel Steffen

Rahel Steffen ist Kindheitspädagogin sowie Tanz- und Kulturvermittlerin. Ziel ihrer Arbeit ist es, Kindern und Jugendlichen mehr Raum in unserer Gesellschaft zu geben und Machtstrukturen zu hinterfragen. Sie arbeitet als Fachreferentin, unter anderem zu den Themen Partizipation, Adultismus und Prävention in der Kulturellen Bildung.

Das Kind hat das Recht, ernst genommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.

Janusz Korczak

Zu seinen Lebzeiten war Janusz Korczak (1878‒1942) mit dieser Haltung gegenüber Kindern dem damals verbreiteten Bild von Kindheit weit voraus. Heute ist Partizipation ein Leitprinzip Kultureller Bildung (vgl. Braun/Schorn 2012) und durch die UN-Kinderrechtskonvention (UNICEF o. J.) rechtlich abgesichert. Gleichzeitig bleibt die Umsetzung partizipativer Prozesse in der Praxis oftmals herausfordernd. Wie können Kinder selbst- und mitbestimmen? Welche Rolle spielt Partizipation als Instrument von Prävention? Und wie kann sie konkret in der Kulturellen Bildung gelebt werden?

Das Bild vom Kind und eine Frage von Macht

Der gesellschaftliche und politische Blick auf Kindheit hat sich verändert: Kinder gelten heute nicht nur als schutz- und fürsorgebedürftig, sondern sind kompetente Menschen mit eigenen Rechten, Bedürfnissen und Perspektiven (vgl. Braches-Chyrek 2020; Beiner 2008). Einhergehend damit wird das Kind als Akteur*in seiner selbst und Bildung als Selbstbildung verstanden (vgl. Schäfer 2011).

Während Kinder und Erwachsene in ihrer Würde und ihrem Wert gleich sind, haben Kinder zugleich besondere, entwicklungsspezifische Bedürfnisse. Daraus ergibt sich die Verantwortung der Erwachsenen gleichermaßen für Schutz, Förderung und adäquate Formen der Beteiligung zu sorgen (Maywald 2025). Dieser Auftrag steht in einem Spannungsfeld zwischen Schutz und Partizipation und sieht vor, im Sinne der Kinderrechte nach den besten Interessen und Wohl (UN-Kinderrechtskonvention, Art. 3) der Kinder sowie transparent und erklärbar zu handeln. Wie weit tatsächliche Selbst- und Mitbestimmung in Projekten Kultureller Bildung möglich ist, hängt daher wesentlich von der Haltung und dem Handeln der Kulturvermittler*innen ab.

Obwohl Kinder Träger*innen eigener Rechte sind, besteht oftmals weiterhin ein asymmetrisches (Macht-)Verhältnis zwischen ihnen und Erwachsenen (vgl. Knauer/Sturzenhecker/Hansen 2016; Wolff/Schröer 2018; Liebel 2023). Macht ist nicht per se negativ zu bewerten (vgl. Knauer/Sturzenhecker/Hansen 2016), entscheidend ist vielmehr, wie mit dieser Macht umgegangen wird. Macht bedeutet zugleich Verantwortung und eröffnet Möglichkeiten eigene Vorstellungen davon, was wertvoll oder relevant ist, zu hinterfragen bzw. aktiv zu gestalten (Winkelmann 2019).

Eine machtkritische Haltung kann helfen, die eigene Rolle bewusst wahrzunehmen und Räume gleichwürdiger, gleichwertiger Entscheidungen zu ermöglichen (Regner/Schubert-Suffrian 2018; Wolff/Schröer 2018). Kinder brauchen sichere und verlässliche Orte, in welchen Rechte gewährleistet und gestärkt werden (Wolff/Schröer 2018). Damit dies nicht von der individuellen Haltung einzelner Kulturvermittler*innen abhängt, sind verbindliche Rahmungen wie Kinderrechte und Schutzkonzepte erforderlich. 

Reflexionsfragen 

  • In welchen Situationen und Kontexten habe ich Macht?
  • Wo sind andere Menschen davon abhängig, was ich tue und wie ich es tue?
  • Wie setze ich diese Macht ein?
  • Wann hatte ich schonmal das Gefühl meine Macht missbraucht zu haben?
  • Wie kann ich meine Macht im Sinne der Verantwortung positiv einsetzen?
  • Wie gehe ich mit meiner Position und meinem Einfluss um?
  • Welche Strukturen schaffe ich, damit Kinder sich sicher, beteiligt und ernst genommen fühlen?

So ist es von Bedeutung zu reflektieren, wie kulturelle Bildungsarbeit gestaltet werden kann und was für ein kinderschutzsensibles und demokratisches Miteinander wichtig ist. Wenn Akteur*innen der Kulturellen Bildung Kinder als gleichwertige Akteur*innen anerkennen und sie an alltäglichen Entscheidungen beteiligen, bedeutet dies, dass sie Macht teilen und bereits einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit leisten. Partizipation wird somit zur grundlegenden Notwendigkeit in künstlerischen Projekten.

Partizipationsverständnis

Partizipation kommt aus dem Lateinischen von ‚particeps‘ und bedeutet: teilhabend, Teilhabe und Mitwirkung (Regner/Schubert-Suffrian 2018: 10). Schröders (1995) vielfach verwendete Definition von Partizipation legt ein demokratisches Verständnis zu Grunde und umschließt drei Bereiche:

  1. Selbstbestimmung innerhalb von Entscheidungsprozessen, die das eigene Leben betreffen,
  2. Mitbestimmung durch Entscheidungen über das Leben und Miteinander der Gemeinschaft und somit einer Gruppe sowie
  3. gemeinsame Aushandlungsprozesse zur Lösungsfindung.

Auch der Definition von Prengel (2016: 9, 60) folgend, sind das An- bzw. Zuhören und die Einflussnahme von Kindern entscheidende Aspekte.

Partizipationsstufen

Partizipation kann in Stufen der Beteiligung gegliedert werden (siehe Abbildung „Stufen der Beteiligung“). Vorstufen der Partizipation sind „informiert werden“ und „gehört werden/Mitwirkung“: Informationen sollen kindgerecht aufbereitet und transparent gemacht sowie die Ideen und Bedürfnisse der Kinder angehört werden. Zu wissen, was in einer Tanz-, Theater- oder Kunststunde geschehen wird, gibt den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Struktur und ist bereits ein zentrales Element von Partizipation. Dies ermöglicht, Macht in Form von einem Wissensvorsprung abzubauen, und sollte in jedem Projekt Kultureller Bildung gelebt werden.

Quelle: nach Regner/Schubert-Suffrian (2018) sowie Schröder (1995)

Darauf folgen Stufen der aktiven Beteiligung – gegliedert in „Mitbestimmen“, „Selbstbestimmen als Gruppe“ und „Selbstbestimmen als Individuum“ (Regner/Schubert-Suffrian 2018: 11). Mitbestimmung bedeutet einen wertschätzenden Dialog zwischen Kindern und Erwachsenen zu führen, in dem unterschiedliche Sichtweisen gehört und ernst genommen werden. Ob es um die Wahl des Themas für ein neues Zirkus- oder Tanzstück geht oder um die nächste Übung im Probenprozess, entscheidend ist die gemeinsame Suche nach Lösungen. 

Diese entstehen im Austausch und können sich jeden Tag neugestalten. Die umfassendste Beteiligungsmöglichkeit stellt die Selbstbestimmung dar, wobei zwischen Selbstbestimmung als Gruppe (die Gruppe entscheidet ohne Einfluss durch Erwachsene) sowie als Individuum unterschieden wird.

Die Selbstbestimmung jedes Individuums und damit das Selbstbestimmungsrecht von Kindern ist jederzeit zu wahren. Kinder und Jugendliche entscheiden über ihre eigenen Grundbedürfnisse, die nicht mit bloßen Wünschen zu verwechseln sind. Dazu gehört zum Beispiel die Möglichkeit jederzeit zur Toilette zu gehen oder etwas zu trinken. Ein hilfreicher Impuls zur Selbstreflexion kann sein, eine Situation gedanklich auf Erwachsene zu übertragen: Würde ich einer erwachsenen Person in derselben Situation dasselbe verbieten?

Demokratische Partizipation

Demokratische Partizipation (ausgerichtet an demokratischen Prozessen) bietet einen Rahmen, um Strukturen für das Anhören und die Mitbestimmung von Kindern festzulegen. Diese wurden zum Beispiel im Modellprojekt „Kinderstube der Demokratie“ (Knauer/Sturzenhecker/Hansen 2016) erprobt. Dazu gehören unter anderem methodisch angemessene Beteiligungsstrukturen durch Gremien wie beispielsweise eine Kinderkonferenz oder ein Kinderparlament, welche sich besonders für Institutionen Kultureller Bildung, wie Jugendkunstschulen oder Vereine, anbieten. Demokratische Verfahren wie Abstimmungen (ebd.) können jederzeit eingesetzt werden.

In Projekten Kultureller Bildung bieten sich Abstimmungen mit Handzeichen, Symbolen, wie Murmeln oder Klebepunkten oder Positionierungen im Raum an. Folgend darauf können durch weiterführende Gespräche Kompromisslösungen gefunden werden, um nicht nur der Mehrheitsentscheidung zu folgen. Diese Strukturen zu etablieren, benötigt Zeit und Bereitschaft auf Seiten der Erwachsenen und weiterer Verantwortungsträger*innen.

Eine Rahmenbedingung, die in allen Projekten Kultureller Bildung geschaffen werden kann, ist die Möglichkeit für das Äußern von Beschwerden als ein Teil von Partizipation. Dies erfordert nicht nur ein offenes Ohr von Erwachsenen, sondern auch die nachhaltige Umsetzung und damit einhergehend die Etablierung von Strukturen. Ermöglicht wird dies zum Beispiel durch regelmäßige Gefühls- und Feedbackrunden zu Beginn und Ende einer Einheit, einem Beschwerdebriefkasten, klar benannte Ansprechpersonen, Kinder- und Jugendvertreter*innen sowie Kinderkonferenzen und Kinderparlamente.

Partizipation beginnt in den Köpfen der Erwachsenen

Bedeutsam für alle partizipativ ausgerichteten künstlerischen Angebote ist es, die individuelle Persönlichkeit, Wünsche und Interessen der Kinder ernst zu nehmen und sich auf gemeinsame Aushandlungsprozesse einzulassen (vgl. Regner/Schubert-Suffrian 2018: 21). Diesen persönlichen und künstlerischen Freiraum zu bieten, bedeutet nicht beliebig und „laissez-faire“ zu agieren. Vermittler*innen Kultureller Bildung tragen die Verantwortung für das Miteinander in dem Projekt und sind verantwortlich dafür, Raum für Selbst- und Mitbestimmung, Aushandlungsprozesse und Reflexion zu bieten. In künstlerischen Prozessen können anhand von  Materialien, Aufgaben und Fragestellungen inhaltliche Impulse gesetzt und die Teilnehmer*innen dazu eingeladen werden in einem prozesshaften und ergebnisoffenen Rahmen in künstlerisch-ästhetische Prozesse einzusteigen.

Reflexionsfragen

  • Welche Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume haben die Teilnehmer*innen?
  • In welchen Phasen des Projekts (Planung, Ablauf, Präsentation) können sie mitentscheiden?
  • Wie werden Entscheidungen gemeinsam vorbereitet und getroffen?
  • Welche Strukturen gibt es für kontinuierliche Beteiligung?
  • Wie können sie über ihre Grundbedürfnisse (z. B. bei Pausen, Arbeitsweise und -geschwindigkeit) selbst entscheiden?
  • Wie ermögliche ich individuelle Lern- und Ausdruckswege? Wo können die Teilnehmer*innen Themen, Methoden, Materialien oder Ausdrucksformen selbst wählen? Wie kann ich sie aktiv in diese Auswahlprozesse einbeziehen?
  • Wie kann ich den Teilnehmer*innen eine ausreichende Vielfalt an Inspirationen und Experimentiermöglichkeiten bieten?
  • Wie kann ich ihre Neugier für andere künstlerische Umsetzungen wecken?
  • Wie kann ich mit den Teilnehmer*innen über den künstlerischen Umsetzungsweg in ein offenes Gespräch kommen?
  • Wie fördere ich Selbstwirksamkeitserfahrungen, wie sichtbare Ergebnisse, Anerkennung oder Erfolgserlebnisse?

Kinder und Jugendliche erleben in partizipativen Prozessen Verbindlichkeit, wenn ihnen mit Offenheit begegnet wird, sie Gehör finden und ihr künstlerischer Ausdruck ernst genommen wird. Wertschätzende Auseinandersetzungen, auch in Form respektvoller Konflikte, machen erfahrbar, dass ihre Perspektiven zählen. Wichtig ist dabei, Momente des Nicht-Verstehens auszuhalten und im Dialog zu versuchen, die tatsächlichen Anliegen und Ausdrucksweisen der Kinder und Jugendlichen zu begreifen. So werden sie als vollwertige Menschen und Künstler*innen anerkannt (vgl. Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW 2023).

Kinder und Jugendliche erleben in partizipativen Prozessen Verbindlichkeit, wenn ihnen mit Offenheit begegnet wird, sie Gehör finden und ihr künstlerischer Ausdruck ernst genommen wird. Wertschätzende Auseinandersetzungen, auch in Form respektvoller Konflikte, machen erfahrbar, dass ihre Perspektiven zählen.

Rahel Steffen

Zusammenfassend erfordert Partizipation im Alltag eine pädagogische Haltung, die auf Feinfühligkeit, Anerkennung und Verantwortungsbewusstsein Erwachsener basiert (Prengel 2016). Sie steht in engem Zusammenhang mit den Kinderrechten, die den rechtlichen und ethischen Rahmen bilden. Von besonderer Bedeutung sind die Beteiligungsrechte (UN-Kinderrechtskonvention, Art. 12, 13,17) sowie die grundlegenden Prinzipien der Universalität und Unteilbarkeit: Kinder sind Träger*innen eigener Rechte, diese können ihnen weder entzogen noch eingeschränkt werden.

Partizipation als präventiver Kinderschutz

Es konnte aufgezeigt werden, dass ein zentraler Aspekt präventiven Kinderschutzes der reflektierte und systematische Abbau von Machtasymmetrien ist. Partizipation dient dabei nicht nur als methodisches Werkzeug, um bestehende Machtverhältnisse zu hinterfragen und abzubauen, sondern stärkt Kinder in ihrer Persönlichkeit.

Partizipation kann Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstwirksamkeit, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Fähigkeit, eigene Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen zu erkennen und zu kommunizieren, stärken. Durch kontinuierliche Beteiligung und die Erfahrung, dass Grenzen, Bedürfnisse und ein „Nein“ von Erwachsenen gewahrt werden, erfährt ein Kind Wertschätzung und Anerkennung und kann ein positives Lebensgrundgefühl entwickeln. Dies bietet eine Grundlage, das eigene Leben selbstwirksam gestalten zu können (vgl. Lutz 2016; Lehmann 2023).

In partizipativen Prozessen können Kinder darüber hinaus lernen, andere Perspektiven zu respektieren, Kompromisse einzugehen und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Dies stärkt soziale Kompetenzen, fördert ein Verständnis von Verantwortung und Gemeinschaft und leistet einen aktiven Beitrag zur Gewaltprävention (vgl. Maywald 2015).

Partizipation ermöglicht außerdem einen Perspektivwechsel bei Erwachsenen: Sie werden für die Lebensrealitäten und Bedürfnisse der Kinder sensibilisiert und können institutionelle Rahmenbedingungen im Sinne eines wirksamen Schutzkonzeptes weiterentwickeln. Partizipation wirkt somit nicht nur individuell stärkend, sondern auch strukturell verändernd.

Partizipation ist letztlich nicht als punktuelle Maßnahme zu verstehen, sondern als Haltung und als dauerhaft verankertes Prinzip im Alltag: Nur wenn Kinder und Jugendliche echte Selbst- und Mitbestimmung erleben, kann Partizipation ihr präventives Potenzial voll entfalten.

Literatur

Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW (2023): Partizipation in der kulturellen Jugendarbeit – Raum für Teilhabe und Mitsprache!
https://www.kulturellebildung-nrw.de/wp-content/uploads/2023/09/2023_03_Themenheft_Partizipation_Screen.pdf open_in_new
Beiner, Friedrich (2008): Was Kindern zusteht: Janusz Korczaks Pädagogik der Achtung. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus.
Braches-Chyrek, Rita (2020): Kinderrechte. In:Braches-Chyrek, Rita/Röhner, Charlotte/Sünker, Heinz/Hopf, Michaela (Hrsg.): Handbuch Frühe Kindheit. 2. aktual. Aufl. S. 443‒452.
https://www.jstor.org/stable/j.ctvvb7m51 open_in_new
Braun, Tom/Schorn, Brigitte (2012): Ästhetisch-kulturelles Lernen und kulturpädagogische Bildungspraxis. In: Bockhorst, Hildegard/Reinwand-Weiss, Vanessa-Isabelle/Zacharias, Wolfgang (Hrsg.): Handbuch Kulturelle Bildung. München: kopaed. S. 128–134.
Knauer, Raingard/Sturzenhecker, Benedict/ Hansen, Rüdiger (2016): : Demokratische Partizipation in Kindertageseinrichtungen. In: Knauer, Raingard/Sturzenhecker, Benedict (Hrsg.): Demokratische Partizipation von Kindern. Weinheim, Basel: Beltz. S. 31‒48.
Lehmann, Theresa (2023): ): 7 gute Gründe, Kinder an Entscheidungen zu beteiligen! Hrsg. v.Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e.V.
https://kinderrechte-portal.de/bildungsinhalt/7-gute-gruende-kinder-an-entscheidungen-zu-beteiligen/ open_in_new
Liebel, Manfred (2023): Kritische Kinderrechtsforschung Politische Subjektivität und die Gegenrechte der Kinder.
https://chooser.crossref.org/?doi=10.2307%2Fjj.1011761 open_in_new
Lutz, Ronald (2016): Zusammenhänge von Partizipation und Resilienz. In: Knauer, Raingard/Sturzenhecker, Benedict (Hrsg.): Demokratische Partizipation von Kindern. Weinheim, Basel: Beltz. S. 90‒105.
Maywald, Jörg (2025): Kinderrechte in der Kita: Kinder schützen, fördern, beteiligen.
https://doi.org/10.5771/9783451835087 open_in_new
Maywald, Jörg (2015): Kinderschutz in der Kita. Freiburg: Verlag Herder.
Prengel, Annedore (2016): Bildungsteilhabe und Partizipation in Kindertageseinrichtungen. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. WiFF Expertisen (47).
Regner, Michael/Schubert-Suffrian, Franziska (2018): Partizipation in der Kita: Projekte und den Alltag demokratisch mit Kindern gestalten. Freiburg: Verlag Herder.
Schäfer, Gerd E. (2011): Bildung beginnt mit der Geburt für eine Kultur des Lernens in Kindertageseinrichtungen. 4. aktual. Aufl. Berlin: Cornelsen.
Schröder, Richard (1995): Kinder reden mit!: Beteiligung an Politik, Stadtplanung und -gestaltung. Weinheim, Basel: Beltz.
Steffen, Rahel (2025): Mit- und Selbstbestimmung stärkt - Partizipation als präventiver Kinderschutz in der Kulturellen Bildung. Abbildung. Nach: Regner, Michael/Schubert-Suffrian, Franziska (2018): Partizipation in der Kita. Projekte mit Kindern gestalten. Freiburg: Herder. Sowie Schröder, Richard (1995): Kinder reden mit!: Beteiligung an Politik, Stadtplanung und -gestaltung. Weinheim, Basel: Beltz.
Winkelmann, Anne Sophie (2019): Machtgeschichten. Ein Fortbildungsbuch zu Adultismus für Kita, Grundschule und Familie. Limbach- Oberfrohna: ediIon klaus.
Wolff, Mechthild/Schröer, Wolfgang (2018): Schutzkonzepte Schutz und Stärkung der persönlichen Rechte. In: Retkowski, Alexandra/Treiber, Angelika/Tuider, Elisabeth (Hrsg.): Handbuch Sexualisierte Gewalt und pädagogische Kontexte. Theorie, Forschung, Praxis. Weinheim, Basel: Beltz. S. 589‒598.

Der Fachbeitrag ist erstveröffentlicht in der Arbeitshilfe „Partizipation und Prävention‒ Gemeinsam Kinderschutz stärken“ (2026). Der Beitrag ist entstanden im Rahmen des Programms „Start2Act“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ). Das Programm unterstützt Träger der Kulturellen Bildung bei der Prävention sexualisierter Gewalt.

„Start2Act“ wird finanziert von der Europäischen Union. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen ausschließlich denen der Autor*innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Kommission wider. Weder die Europäische Union noch die Europäische Kommission können dafür verantwortlich gemacht werden.

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Der Fachbeitrag steht auch in englischer Sprache zur Verfügung./This article is also available in English.

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