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Innovationen dokumentieren? Kein Problem!
Aus der Praxis

Innovationen dokumentieren? Kein Problem!

Einblicke in ein tansanisch-deutsches Medienprojekt

veröffentlicht:
Thema
Internationale Perspektiven
Zwei Personen sitzen in einem Aufnahmestudio; eine Frau mit gelbem Kopftuch spricht in ein Mikrofon und hält Papiere in der Hand, während ein Mann am Tisch sitzt. Ein Fernsehbildschirm zeigt eine weitere Person.

Bei der weltwärts-Begegnung der LKJ Baden-Würtemberg „Documenting Innovation“ lernten und erprobten filminteressierte junge Menschen in Deutschland und Tansania, wie man erfolgreich einen Dokumentarfilm dreht.

von Susanne Rehm

Eine Frau mit langen hellbraunen Haaren und Brille, die in der Jugendarbeit tätig ist, lächelt in einer hellblau gemusterten Bluse in die Kamera und steht vor einem schlichten grauen Hintergrund.

Susanne Rehm ist seit sechs Jahren Geschäftsführerin der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (LKJ) Baden-Württemberg.

Dokumentarfilm ist eine Möglichkeit von der Welt zu erzählen. Interessante Menschen und Ereignisse können vorgestellt, die eigene Perspektive auf die Dinge kann dargestellt werden. Wie ist das Leben in Deutschland? Wie ist das Leben in Tansania?

Für die Umsetzung stand das UN-Nachhaltigkeitsziel Nummer 9 „Innovation, Industrie und Infrastruktur“ im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden untersuchten dieses Thema anhand selbst gewählter Fragestellungen. Sie beleuchteten den Umgang mit dem Rohstoff „Plastikflasche“, den Zusammenhang von Second Hand Mode und Bekleidungsindustrie und, last but not least, die Bedarfe hinsichtlich Verkehrsinfrastruktur in Deutschland und Tansania. Hierzu recherchierten sie und suchten Drehorte und Interviewpartner*innen.

Gearbeitet wurde in gemischten Teams aus Deutschland und Tansania. Aus Baden-Württemberg konnten acht junge Erwachsene teilnehmen. Das Projekt wurde als weltwärts Begegnung von Engagement Global gefördert und fand in Kooperation mit Tanzania Youth Coalition statt.

Neben Filmworkshops mit professionellen Dokumentarfilmer*innen in Stuttgart und Dar es Salaam, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit mit professionellem Filmequipment zu arbeiten und somit hervorragend vorbereitet zu sein auf die Herausforderungen, die Filmemacher*innen erwarten. In Deutschland besuchten sie außerdem die Filmakademie in Ludwigsburg, um sich über die Ausbildungsmöglichkeiten in diesem Bereich zu informieren. Und auf Sansibar die älteste Fernsehanstalt in Tansania, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Profis arbeiten.Die Jugendlichen drehten insgesamt drei verschiedene Filme, von denen einige bei einem Filmwettbewerb eingereicht werden sollen. Ein weiterer Film stellt das Gesamtprojekt dar:

Documenting Innovations

Balkendiagramm der häufigsten Freizeitaktivitäten junger Menschen: Musik hören (57 %), im Internet surfen (50 %) und fernsehen/filmen (45 %), aus einer Shell-Jugendstudie 2019.
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Der Film der Jugendlichen zum Thema Mobilität findet sich hier auf YouTube.