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DigitalAnalog – Kommunikation gestern und heute
Aus der Praxis

DigitalAnalog – Kommunikation gestern und heute

veröffentlicht:
Thema
Schule
Zwei Personen stehen in einem Raum und tragen große gelbe Papiermasken mit gezeichneten Gesichtern; eine Maske sieht wütend aus, die andere fröhlich. Die Person mit der glücklichen Maske hat die Arme erhoben.
SUB Kultur e.V.

Ein Kooperationsprojekt von SuB Kultur e. V. Berlin mit der Carl-von-Linné-Schule für Körperbehinderte in Berlin-Lichtenberg im Rahmen des Landesprogramms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin.

Sechs junge Menschen stehen auf der Bühne, einer hält ein Mikrofon und spricht, während hinter ihnen eine Präsentation auf eine Leinwand projiziert wird.
Eine Gruppe junger Menschen und zwei Erwachsene stehen auf der Bühne und halten eine Urkunde in der Hand, während hinter ihnen ein Bildschirm mit dem Titel des Projekts und den Einzelheiten der Veranstaltung angezeigt wird.
Zwei Schüler sitzen an einem runden Tisch und konzentrieren sich auf einen Laptop mit dem Bild eines Auges auf dem Bildschirm. Auf dem Tisch liegen Bücher und Notizbücher. Ein Schüler trägt einen Kopfhörer.
Eine junge Person mit Kopfhörern und einem Telefon in der Hand steht neben einer erwachsenen Frau; beide schauen auf einen Laptop, der auf einem Tisch in einem gut beleuchteten Raum mit freiliegenden Holzbalken steht.
Ein Jugendlicher erklärt vier Erwachsenen, die bei einer Indoor-Veranstaltung aufmerksam zuhören, Informationen auf einer Schautafel.
Eine Person macht mit einem Smartphone ein Foto von einer Gruppe von Personen, die um einen Tisch mit verschiedenen Gegenständen in einem Raum stehen.
Vier Kinder, eines davon im Rollstuhl, halten handgemalte Gesichtsmasken und blaue Schilder hoch, während sie drinnen vor einer leeren Wand stehen.
Copyright: SUB Kultur e.V.
Zwei Personen stehen in einem Raum und tragen große gelbe Papiermasken mit gezeichneten Gesichtern; eine Maske sieht wütend aus, die andere fröhlich. Die Person mit der glücklichen Maske hat die Arme erhoben.
Copyright: SUB Kultur e.V.
Eine Wand mit handgezeichneten Skizzen, Papierausschnitten und handschriftlichen Notizen, die durch bunte Klebestreifen in Orange, Blau und Gelb gesichert sind.
Copyright: SUB Kultur e.V.

Berliner Schüler*innen der sechsten Klasse gehen der „Kommunikation im Wandel der Zeit“ nach. Von Beginn der Kommunikationsgeschichte an bis heute erforschen die Jugendlichen Chancen und Risiken der analogen und digitalen Medien. Gestik und Mimik stehen ebenso auf dem Prüfstand wie die Kommunikation über Whats- App, mit Emojis und Sprachnachrichten.

„Ausschlaggebend waren die vorherrschende Barrierefreiheit, die prozessorientierte Arbeitsweise sowie die kreative Präsentation in Form eines Parcours. Der hohe Partizipationsanteil sowie die Vielzahl der Stationen im Parcours ließen das Berliner Kooperationsprojekt aus den anderen Projekten im Finale herausstechen.“

MIXED UP Fachjury

Dass Kommunikation alles andere als einfach ist, veranschaulichen die Jugendlichen bei einem öffentlichen Parcours im Stadtpark Lichtenberg. Die Schüler*innen experimentieren mit Telegrammketten mithilfe ihrer Körper, erfinden Positionen und Posen und untersuchen die eigene Körpersprache in all ihren kommunikativen Facetten. Daraus entwickeln sie neue, eigens erdachte Emojis und erfinden dazu passende Bewegungsabläufe und Geräusche.

Diese Kooperation ist Preisträger im MIXED UP Bundeswettbewerb für kulturelle Bildungspartnerschaften 2018 in der Kategorie Partizipation. Diesen Preis hat die MIXED UP Jugendjury vergeben.

„DigitalAnalog“ dient als Pilotprojekt, um Kunst und Kultur dauerhaft als Schwerpunkt in das Rahmenprogramm der Schule aufzunehmen.

Zusammenarbeit gestalten

Angestrebt wird die langfristige Netzwerkbildung zwischen inklusiver Schule, Jugendtheater, freier Kunst und den Menschen im Kiez. Das interdisziplinäre Arbeiten mit verschiedenen Künstler*innen im Rahmen von „DigitalAnalog“ bietet den Schüler*innen die Möglichkeit, ihr individuelles künstlerisches Potenzial zu entdecken. Mit Erfolg, wie das Resümee eines Schülers zeigt:

„Das Projekt fand ich voll toll. Gut war, dass wir unsere eigenen Ideen einbringen konnten und viel allein gemacht haben, auch wenn manchmal Quatsch dabei rauskam. Und wir waren richtig stolz, als wir unsere Ergebnisse auf dem Sommerfest präsentiert haben.“