Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

BMFSFJ

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WARUM KULTURELLE BILDUNG WICHTIG IST >>
Sechs Argumente

1. Demokratie leben und Freiheit gestalten

Kulturelle Bildung ist ein Lebens- und Praxisfeld, in dem Orientierung und Selbstverortung möglich sowie Selbstwirksamkeit und gemeinschaftliches Handeln erfahrbar werden. Interesse und Bereitschaft, Möglichkeit und Fähigkeit zum eigenen Engagement sind Grundlagen gelebter Demokratie und gestalteter Freiheit, die mit und durch Kunst und Kultur gestärkt werden.

2. Kulturelle und soziale Vielfalt unterstützen

Kulturelle Bildung ermöglicht die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters und bewirkt Offenheit für Neues und Fremdes. Sie befördert die Entwicklung einer eigenen kulturellen Identität, trägt zur Selbstvergewisserung bei und ermöglicht die Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Kulturelle Bildungsprozesse bergen enorme Potenziale für die Entwicklung von Strategien der sozialen Inklusion und der kulturellen Vielfalt.

3. Bildungsgerechtigkeit herstellen und Teilhabe ermöglichen

Kulturelle Bildung trägt in der non-formalen Bildung außerhalb von Schule, in der formalen Bildung von Schule, Hochschule und Ausbildung wie auch in der informellen Bildung in Familien und Gleichaltrigengruppen zur Herstellung von Bildungsgerechtigkeit bei. Indem sie bei den Stärken jedes einzelnen Menschen ansetzt, eröffnet sie allen die Chance zur Teilhabe an Kultur und Bildung und damit zu gesellschaftlicher Teilhabe.

4. Subjektorientierung ernst nehmen und zur Partizipation befähigen

Kulturelle Bildung gelingt nur, wenn die Beteiligten – motiviert durch viele und umfassende Gelegenheiten, eigene Themen und Fragen einzubringen – sich aus eigenem Antrieb auf den individuellen Bildungsprozess einlassen. Wer in der Kulturellen Bildung Partizipation erlebt und erprobt hat, trägt diese Erfahrungen in andere Gesellschaftsbereiche hinein.

5. Medienkompetenz vermitteln und den digitalen Wandel mitgestalten

Kulturelle Bildung ist heute immer auch Medienbildung. In der konstruktiven Auseinandersetzung mit digitalen und traditionellen Medien in ihren Wechselwirkungen zur Welt vermittelt sie Fähigkeiten wie Symbol- und Bildsprachenkompetenz, Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit, Text- und Sprachkompetenz, die Voraussetzungen sind für Persönlichkeitsbildung und -entfaltung in der Netzgesellschaft.

6. Horizonte erweitern und globale Zusammenhänge erkennen

Kulturelle Bildung bietet in allen Lebensphasen die Möglichkeit, sich kritisch und kreativ mit dem eigenen Selbstverständnis, dem kulturellen Erbe sowie mit der politischen und gesellschaftlichen Situation und den Zukunftsperspektiven Deutschlands, Europas und der Welt auseinanderzusetzen. Damit können die eigene Rolle in globalen Fragen neu definiert und die Formen des weltweiten Zusammenlebens mitgestaltet werden.


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