Arbeitsfelder der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung



Initiative Transparente Zivilgesellschaft

BMFSFJ

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Die politischen Entwicklungen im Engagementfeld sind dynamisch, was zu zahlreichen Vorhaben und Gesetzesinitiativen führt. Mit ihren Stellungnahmen macht die BKJ hierbei auf die Interessen und Bedürfnisse, aber auch auf die Eigenheiten und Potenziale des kulturellen Engagements aufmerksam und bietet sich für eine partnerschaftliche Weiterentwicklung an.

 


Wider dem Pflichtdienst – Für ein Mehr an Freiwilligendiensten (BKJ)

Neuerdings wird wieder über eine allgemeine Dienstpflicht und damit auch über Reaktivierung einer Wehrpflicht gesprochen. Die BKJ bezieht gemeinsam mit den verbandlichen Zentralstellen Position und spricht sich vehement gegen einen Pflichtdienst und für ein Mehr an Freiwilligendiensten aus.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht hatte die CDU im Frühjahr und Sommer 2018 auf ihre Agenda gesetzt. Das Thema ist so weit gediehen, dass in der kommenden Legislaturperiode die CDU das Thema in ihr Regierungsprogramm einfließen lassen möchte.

Nun melden sich viele andere mit ihrer Haltung zu einer allgemeinen Dienstpflicht zu Wort. Für die BKJ ist klar: „Ein Pflichtdienst junger Menschen widerspricht elementaren Freiheits- und Grundrechten. Eine Dienstverpflichtung wäre eine Zwangsmaßnahme, die der Vorstellung eines konstruktiven Miteinanders der Generationen zuwiderläuft.“ So heißt es in der Stellungnahme „Wider dem Pflichtdienst“.

„Wider dem Pflichtdienst  – Für ein Mehr an Freiwilligendiensten“, Bundesarbeitskreis Freiwilliges Soziales Jahr (BAK FSJ), August 2018.


Freiwilligendienste verbessern – Positionen der BKJ und des Trägerverbundes Freiwilligendienste Kultur und Bildung zur Bundestagswahl 2017

In den Freiwilligendiensten Kultur und Bildung sind jährlich über 2.500 Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagiert. Um die positive Wirkung der Freiwilligendienste für das Gemeinwohl zu erhalten, braucht es Rahmenbedingungen, die Bewährtes stärken und Raum geben, Neues zu entwickeln. Damit dies gewährleistet ist, fordern die BKJ und die ihr im Verbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung angeschlossenen Träger den qualitativen Ausbau und die quantitative Sicherung der Freiwilligendienste, die Bereitstellung der notwendigen Bundesmittel und den Einsatz der Bundespolitik für die Fortführung der struktursichernden Förderung aus ESF-Mitteln. Die Teilhabemöglichkeit an den Freiwilligendiensten soll durch eine Flexibilisierung der Vollzeitdienstpflicht für alle Altersgruppen verbessert werden. Eine Verbesserung der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen ist wichtig, um die Wertschätzung von freiwilligem Engagement voranzubringen. Weiterhin sprechen sich die BKJ und die ihr angeschlossenen Träger für die Beförderung der zivilgesellschaftlichen Dimension in den Freiwilligendiensten aus.

Positionen der BKJ und des Trägerverbundes Freiwilligendienste Kultur und Bildung zur Bundestagswahl 2017 [ als PDF | 4 Seiten | 79 KB ]


Titelbild BBE Dossier Nr. 3Zivilgesellschaft und Bundestagswahl 2017

Das Dossier Nr. 3 des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) dokumentiert engagement- und demokratiepolitische Positionierungen und Aktivitäten zur Bundestagswahl 2017 aus dem zivilgesellschaftlichen Feld. Die Forderungen der BKJ und der Fachorganisationen Kultureller Bildung sowie des Trägerverbundes Freiwilligendienste Kultur und Bildung sind mit dabei.

Für den Bereich der Engagement- und Demokratiepolitik soll das Dossier zu einer sachlichen, politischen Debatte auf Grundlage zivilgesellschaftlicher Empfehlungen, Erwartungen und Forderungen beitragen.

Die BKJ ist Mitglied im BBE.

Dossier Nr. 3 des BBE [ als PDF | 121 Seiten | 2,2 MB ]

Die Forderungen der BKJ und der Fachorganisationen Kultureller Bildung sind auf S. 42 zu finden, die des Trägerverbundes Freiwilligendienste Kultur und Bildung unter dem Dach der BKJ auf S. 92.


Engagementstrategie und Engagementbericht der Bundesregierung

Mit der Engagementstrategie will die Bundesregierung die Grundlage für eine gemeinsame und aufeinander abgestimmte Engagementförderung aller Ressorts schaffen. Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Ralf Kleindiek, anlässlich der Präsentation der Engagementstrategie: „Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend versteht sich auch als Engagementministerium. Wir sehen es als unsere Aufgabe, bürgerschaftliches Engagement mit guten Rahmenbedingungen zu unterstützen, nachhaltig zu fördern und die Anerkennungskultur weiter zu stärken”.
Der Zweite Engagementbericht, der im Mai 2016 von der Engagementberichtskommission an das BMFSFJ überreicht worden ist, beschäftigt sich mit den Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels, die besonders häufig von lokalen Engagementstrukturen aufgefangen werden.

Zweiter Engagementbericht der Bundesregierung vom 04. Mai 2016: Stellungnahme der Bundesregierung und Bericht [ PDF | 632 Seiten | 11 MB ]

„Engagementstrategie BMFSFJ. Strategische Ausrichtung der Engagementpolitik” vom 25. Januar 2016 [ als PDF | 26 Seiten | 311 KB ]

Nationale Engagementstrategie der Bundesregierung vom 06. Oktober 2010: [ PDF | 71 Seiten | 374 KB ]

Stellungnahme der BKJ zur Nationalen Engagementstrategie der Bundesregierung vom 06. Oktober 2010, Engagement von StaatsWegen: [ PDF | 3 Seiten | 53 KB ]


SPD-Bundestagsfraktion für Stärkung des Trägerprinzips

Die SPD Bundestagsfraktion hat am 29. April 2015 ein Positionspapier zum Thema „Freiwilligendienste“ veröffentlicht. Die Fraktion setzt sich in ihrer Analyse mit den Konstruktionsfehlern des Bundesfreiwilligendienstes (BFD), der 2011 an die Stelle des Zivildienstes trat, auseinander. Die daraus gezogenen Schlussfolgerungen orientieren sich mit Augenmaß an dem politisch Machbaren. 

Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion: [ PDF | 206 KB ]

BKJ-Meldung zum SPD-Positionspapier


Positionspapier – der Bundesarbeitskreis FSJ zur Zukunft der Freiwilligendienste (2015)

Im Februar 2015 hat der Arbeitskreis unter Mitarbeit der BKJ ein Positionspapier zur Zukunft der Freiwilligendienste veröffentlicht. Auch wenn die Frage nach einer Zusammenführung der Freiwilligendienstformate FSJ und BFD darin nur gestreift wird, macht das Papier deutlich, dass deren Zukunft in den Händen der Zivilgesellschaft liegen sollte. Das Positionspapier soll dazu dienen, mit der Politik in eine Auseinandersetzung zu den drängenden Themen zu treten, wie zum Beispiel die Umsatzsteuerthematik.

Positionspapier des BAK FSJ: [ PDF | 3 Seiten | 2,65 MB ]


Einführung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) 2011

Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst vom 03. Mai 2011

Die BKJ und der Trägerverbund FSJ Kultur nehmen zum Entwurf eines Gesetzes zur Einführung des Bundesfreiwilligendienstes Stellung. Stellungnahme: [ PDF | 10 Seiten | 165 KB ]


Freiwilliges Engagement im Kulturbereich

Bürgerschaftliches Engagement in Kunst und Kultur ist für Engagierte nicht nur besonders attraktiv, es verknüpft auch bürgerschaftliches Engagement selbst mit der Sinnressource Kunst und Kultur. Hier setzen Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern, und Bernd Wagner, Leiter des Instituts für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft, in ihem Beitrag vom Januar 2011 an.

„Freiwilliges Engagement im Kulturbereich. Ein schwieriges Feld mit besonderen Herausforderungen” von Thomas Röbke und Bernd Wagner, erschienen im BBE Newsletter 1/2011: [ PDF | 3 Seiten | 45 KB ]


Lokale Kulturprojekte. Kristallisationskerne für das Gemeinwesen

Die Erfindung eines neuen Bürgerstatus tut Not, um die anhaltende Krise unserer Demokratie zu überwinden. Das ist der Ankerpunkt, von dem aus Serge Embacher, Publizist und Politikwissenschaftler, in seinem Beitrag „Kristallisationskerne für das Gemeinwesen” vom Januar 2011, nach der Bedeutung lokaler Kulturprojekte fragt. Ungeachtet möglicher, pessimistischer Einwände sieht er in diesen lokalen Projekten bürgerschaftlichen Engagements Kristallisationskerne für ein demokratisch renoviertes Gemeinwesen.

Beitrag von Serge Embacher „Kristallisationskerne für das Gemeinwesen:
zur Bedeutung lokaler Kulturprojekte”, erschienen im BBE Newsletter 1/2011: [ PDF | 2 Seiten | 39 KB ]


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