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Qualitätsentwicklung

Aus dem Glossar Kulturelle Schulentwicklung.

Der Begriff Qualitätsentwicklung bezeichnet im Allgemeinen einen systematisch gesteuerten und zielgerichteten Prozess der Weiterentwicklung und Verbesserung in bestehenden Strukturen und Systemen. Der typische Verlauf dieses Entwicklungsprozesses geht über mehrere Phasen. Am Anfang steht die Analyse der Ausgangssituation, bei der der Ist-Stand eines konkreten Qualitätsbereichs erhoben wird. Daraus ergibt sich das im weiteren Verlauf zu erreichende Entwicklungsziel. Aus dem Entwicklungsziel bzw. auch Teilzielen werden entsprechende Maßnahmen zur Erreichung dieser abgeleitet und durchgeführt. Parallel dazu setzt mit der Evaluation der umgesetzten Maßnahmen die Reflexionsphase ein. Dieser Zyklus kann beliebig oft durchgeführt werden, um eine fortwährende Weiterentwicklung zu generieren. Ein fortwährendes Monitoring dieses Prozesses ist unabdingbar, um Erfolge messen zu können.

Auch im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen ist die Qualitätsentwicklung ein zentraler Bestandteil. In dem sozialen System aus Lernenden und Lehrenden stehen vor allem die Menschen im Vordergrund. Daher ist für die Qualitätsentwicklung in Schulen die Beteiligung der verschiedenen Akteure, wie Schüler, Lehrer, Pädagogisches Personal sowie Eltern, an den einzelnen Entwicklungsphasen ein wichtiger Aspekt. Partizipative Methoden, die die unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse aller Akteure mit einbeziehen, haben eine identitätsstiftende Wirkung und ermöglichen eine hohe Akzeptanz der Veränderungen. Darüber hinaus verlangen Qualitätsentwicklungsprozesse ein klares strategisches Vorgehen, das in der Leitungsebene einer Schule gesteuert wird und gleichzeitig für eine größtmögliche Transparenz alle demokratischen Gremien mit einbezieht.

Eine Kulturelle Schulentwicklung muss daher ebenso ein systemisch gesteuerter Prozess mit dem Ziel der Vernakerung von angeboten Kultureller Bildung sein. Im Rahmen einer dezidiert kulturellen Schulentwicklung, bei der eine künstlerisch-ästhetische Profilbildung im Vordergrund steht, sollten bereits im Prozess der Qualitätsentwicklung die Künste mit einbezogen werden. Gerade für die Aspekte Visionsentwicklung und Partizipation eignen sich künstlerische Methoden der Auseinandersetzung.

MB 1/2013

 

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