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Kommunale Bildungslandschaften

Aus dem Glossar Kulturelle Schulentwicklung.

"Kommunale Bildungslandschaften" sind kein definierter Zusammenschluss, kein Programm oder Förderinstrument (im Gegensatz zu den regionalen Bildungsnetzwerken), sondern eher ein in vielen Diskussionen und Handlungszusammenhängen pragmatisch genutzter Begriff. Er betont die kommunale Verantwortung und die Bedeutung des lokalen Raums für Bildungsprozesse. "Kommunale Bildungslandschaften" sollen die bildungsrelevanten Akteure in einer Stadt oder Region schrittweise zusammenführen, Angebote abstimmen und Erfahrungen austauschen, um so die Bildungsprozesse für alle Generationen optimal zu verzahnen. Kommunale Bildungslandschaften schaffen eine neue Grundstruktur in der Organisation von Bildungsprozessen und beziehen alle Beteiligten in die Gestaltung, Pflege und den Aufbau des Bildungsnetzwerks ein. So sind auch Familien zentrale Bildungspartner in kommunalen Bildungslandschaften, Schulentwicklungsplanung und Jugendhilfeplanung sind systematisch miteinander zu vernetzen und ein Bildungsmonitoring ist aufzubauen. Ziel ist ein Gesamtkonzept der Bildung, Erziehung und Betreuung.

Die Kommunale Bildungslandschaft ist für Schulen mit einem kulturellen Profil von großer Bedeutung. Aktivitäten Kultureller Bildung basieren immer auch auf der Kooperation und Vernetzung verschiedener Akteure. In einigen Städten entstehen aus dieser Idee heraus auch Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung.

BS 11/2012

 

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